In diese ehemalige Metzgerei ziehen Flüchtlinge

An der Südstraße in Herbern

Die ersten Bewohner sind am Dienstag in das Gebäude an der Südstraße 20 eingezogen. Nach knapp zwei Monaten und Renovierungsarbeiten für rund 15.000 Euro will die Gemeinde Ascheberg hier 25 bis 30 Personen unterbringen. Wir zeigen, wie es vor dem Einzug in der ehemaligen Metzgerei aussah.

HERBERN

, 15.12.2015, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Küchenzeilen hat die Gemeinde Ascheberg nach dem Kauf des Hauses neu einbauen lassen. Zusätzlich erhält jedes Schlafzimmer einen eigenen Kühlschrank.

Die Küchenzeilen hat die Gemeinde Ascheberg nach dem Kauf des Hauses neu einbauen lassen. Zusätzlich erhält jedes Schlafzimmer einen eigenen Kühlschrank.

„Es werden, so weit möglich, alleinstehende Männer sein“, sagt Helmut Sunderhaus. Aschebergs Fachbereichsleiter hofft also auf die Möglichkeit der Steuerung durch die Gemeinde.

Insgesamt 318 Flüchtlinge sind aktuell in 25 Objekten untergebracht, in Davensberg und Ascheberg stehen jeweils weitere Unterkünfte – in der Größenordnung von 70 Personen.

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Ex-Metzgerei in Herbern wird zur Flüchtlings-Unterkunft

Früher Metzgerei Berger, ab Dezember 2015 eine Unterkunft für Flüchtlinge: Vor dem ersten Einzug haben wir uns mit der Kamera im Haus umgesehen.
15.12.2015
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Die Küchenzeilen hat die Gemeinde Ascheberg nach dem Kauf des Hauses neu einbauen lassen. Zusätzlich erhält jedes Schlafzimmer einen eigenen Kühlschrank.© Foto: Daniel Claeßen
Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus (r.) hatte die Politik zur Besichtigung der Flüchtlingsunterkunft in der Südstraße 20 eingeladen. Es kamen jedoch nur Josef Reher (l.) und Ludger Wobbe, beide von der CDU.© Foto: Daniel Claeßen
CDU-Fraktionschef Ludger Wobbe inspiziert die vorbereitete Flüchtlingsunterkunft an der Südstraße 20.© Foto: Daniel Claeßen
Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus (v.l.) mit den CDU-Ratsherren Josef Reher und Ludger Wobbe bei der Besichtigung der Flüchtlingsunterkunft.© Foto: Daniel Claeßen
Eines der insgesamt drei Badezimmer im Gebäude Südstraße 20.© Foto: Daniel Claeßen
Ein solches Set erhält jeder Flüchtling: Bettzeug, Decke, Handtuch, Kochtopf, Tasse und Besteck.© Foto: Daniel Claeßen
Die Flüchtlingsunterkunft ist mit Rauchmeldern ausgestattet, die über ein Funksystem vernetzt sind. Sobald ein Melder Alarm schlägt, laufen auch alle anderen Melder auf.© Foto: Daniel Claeßen
Zunächst hatte die Gemeinde ihre Unterkünfte eigentlich ohne Gemeinschaftsräume geplant. Doch nach guten Erfahrungen in der ehemaligen Gaststätte Geismann hat nun auch das Haus an der Südstraße 20 solche Räume erhalten.© Foto: Daniel Claeßen
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CDU-Politiker: "Das kann man Leuten anbieten"

Das Herberner Haus, in dem früher die Metzgerei Berger untergebracht war, verfügt auf rund 220 Quadratmetern Wohnfläche über acht Schlafzimmer, zwei Küchen und drei Bäder. Am Vorabend der Belegung hatte Sunderhaus die Ascheberger Politik zur Besichtigung eingeladen.

Josef Reher und Ludger Wobbe (beide CDU) folgten dieser Einladung und zeigten sich zufrieden mit Zustand und Umfang der Unterkunft: „Es gibt viel Platz, alles ist in Schuss - das kann man Leuten anbieten“, so Wobbe.

Insgesamt hat die Gemeinde Ascheberg nun 3500 Quadratmeter Wohnfläche für Flüchtlinge unter Bewirtschaftung.

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