KAB-Laienspielschar begeistert mit Komödie

Praxis Dr. Freesemann

Turbulent ging es auf der Bühne der Theodor-Fontane-Schule zu. Dort präsentierte die KAB-Laienspielschar ihr neues Stück "Praxis Dr. Freesemann" - mit Muttersöhnchen, Persönlichkeitsstörungen, einem geschäftstüchtigen Schriftsteller und vielem mehr.

von Von Tina Nitsche

, 30.12.2012, 16:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Premiere der KAB-Laienspielschar

Am Freitag feierte das neueste Stück der KAB-Laienspielschar Premiere. Mit "Praxis Dr. Freesemann" brachte sie eine gelungene Verwechslungskomödie auf die Bühne und sorgte für viele Lacher.
30.12.2012
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Als Schriftsteller hat es Harald Freesemann nicht immer leicht, Ehefrau Leni plagen derweil ganz andere Sorgen. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Gestatten: Freesemann! Zwei mal H. Freesemann (rechts Harald Freesemann alias Andreas Nienhaus, l. Horst Freesemann alias Karsten Abend)treffen im Mietshaus aufeinander, na das sorgt für amüsanten Stoff. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Harald Freesemann (Andreas Nienhaus) und seine Frau Lene Freesemann (Marion Kraß) erleben ihr "blaues Wunder", getreu dem Motto "Unverhofft kommt oft". Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Schriftsteller Freesemann als Tröster in der Not. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Schriftsteller Freesemann in ganz neuer Mission unterwegs! Dank der Namensgleichheit mit dem Obermieter veriirt sich dessen Patient Timo Fuchs (Kai Nienhaus, l.) in die Wohnung des vermeintlichen Doktors. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Nervlich arg strapaiert sucht Timo Fuchs Rat beim Psychater Freesemann, irrt sich aber in der Tür. Schuld daran ist die Namensgleichheit. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Der Einzug des Psychaters Horst Freesemann, der nicht gerade lautlos von statten geht, sorgt für Gesprächsstoff bei den beiden Nachbarinnen Lene Freesemann (r.) und Gisela Krämer (l.). Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Der neugierigen Nachbarin Gisela Krämer (gespielt von Mathilde Forsthövel) will Schriftsteller H. Freesemann keinen Blick auf sein neuestes Werk gewähren. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Die Geldsorgen plagen Leni Freesemann, Ehemann Harald versucht sie zu beruhigen. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Wer sagts denn: Es kommt wie es kommen muss - auch der Herr Psychater landet auf der Couch. In diesem Fall auf der des Namensvetters. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Mit dem Kollegen Freesemann (Karsten Abend l.) ist der vermeintliche Psychater Harald Freesemann (r.) dann doch ein wenig überfordert.© Foto: Tina Nitsche
Der Fall beim wahren Psychater Horst Freesemann (Hervorragend gespielt von Karsten Abend) ist ein wenig kompliziert!© Foto: Tina Nitsche
Der Herrr Pschyachter nach seiner wundersamen Verwandlung!© Foto: Tina Nitsche
Kathrin Schulze Aquack glänzte in der Rolle der Patientin Petra Fuchs, die der Ansicht ist, eine berühmte Sängerin zu sein.© Foto: Tina Nitsche
Das Geschäft mit dem unverhoffften "Zweitjob" boomt bei den Freesemanns.© Foto: Tina Nitsche
Reichlich zu tun haben Schriftsteller Harald Fresemann und Frau Lene., der Terminkalender ist prall gefüllt mit Patioententerminen. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Mimte das perfekte Muttersöhnchen: Alexander Spahn in der Rolle des Kai Suppe. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Das Publikum hatte einiges zu Lachen bei der KAB-Laienspielschar-Premiere: Praxis Dr. Freesemann.© Foto: Tina Nitsche
Dafür braucht Lene Freesemann keinen Doktortitel: Dieser Fall liegt auch für die "normale Hausfrau" klar auf der Hand: Das Syndrom Muttersöhnchen!© Foto: Tina Nitsche
Nachdem Mama Suppe ebenfalls beim Psychater auftaucht muss Sohn Karl zwangsweise auf Tauchstation. Bei dieser Gelgenheit erfährt das Mamasöhnchen jedoch so allerlei Interessantes.© Foto: Tina Nitsche
Lene Freesemann ist als Psychaterin voll in ihrem Element, bekommt dafür aber gleich die "Mutter-Sohn-Kiste" serviert, denn mitten ins Gespräch mit Karl Suppe platzt Mama Johanna Suppe (Birgit Temann) mit ganz eigenen Problemen.© Foto: Tina Nitsche
Was Karl Suppe da als unfreiwilliger Zeuge mit anhört, bringt selbst das "zartbesaitete Muttersöhnchen" in Wallung. Schauspieler Alexander Spahn brillierte in seiner Rolle und landete somit nicht nur eine Attake auf das Zwerchfell der Gäste.© Foto: Tina Nitsche
Angesichts soviel mütterlichen Unverständnisses kann auch schon einmal "Frau Psychaterin" Lene aus der Fassung geraten.© Foto: Tina Nitsche
Der unverhoffte Anblick von grazilen Frauenbeinen bringt Muttersöhnchen Karl gehörig aus der Fassung.© Foto: Tina Nitsche
Muttersöhnchen Karl in Bedrängnis. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Bei Lene Freesemann regt sich das schlechte Gewissen, ihr Mann Harald beruhigt sie. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Der Herr Pschater (l.) hat ein besonderes Anliegen an Harald Freesemann.© Foto: Tina Nitsche
Wer sagts denn: Es kommt wie es kommen muss - auch der Herr Psychater landet auf der Couch. In diesem Fall auf der des Namensvetters. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
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Premiere der KAB-Laienspielschar

Am Freitag feierte das neueste Stück der KAB-Laienspielschar Premiere. Mit "Praxis Dr. Freesemann" brachte sie eine gelungene Verwechslungskomödie auf die Bühne und sorgte für viele Lacher.
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Als Schriftsteller hat es Harald Freesemann nicht immer leicht, Ehefrau Leni plagen derweil ganz andere Sorgen. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Gestatten: Freesemann! Zwei mal H. Freesemann (rechts Harald Freesemann alias Andreas Nienhaus, l. Horst Freesemann alias Karsten Abend)treffen im Mietshaus aufeinander, na das sorgt für amüsanten Stoff. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Harald Freesemann (Andreas Nienhaus) und seine Frau Lene Freesemann (Marion Kraß) erleben ihr "blaues Wunder", getreu dem Motto "Unverhofft kommt oft". Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Schriftsteller Freesemann als Tröster in der Not. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Schriftsteller Freesemann in ganz neuer Mission unterwegs! Dank der Namensgleichheit mit dem Obermieter veriirt sich dessen Patient Timo Fuchs (Kai Nienhaus, l.) in die Wohnung des vermeintlichen Doktors. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Nervlich arg strapaiert sucht Timo Fuchs Rat beim Psychater Freesemann, irrt sich aber in der Tür. Schuld daran ist die Namensgleichheit. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Der Einzug des Psychaters Horst Freesemann, der nicht gerade lautlos von statten geht, sorgt für Gesprächsstoff bei den beiden Nachbarinnen Lene Freesemann (r.) und Gisela Krämer (l.). Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Der neugierigen Nachbarin Gisela Krämer (gespielt von Mathilde Forsthövel) will Schriftsteller H. Freesemann keinen Blick auf sein neuestes Werk gewähren. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Die Geldsorgen plagen Leni Freesemann, Ehemann Harald versucht sie zu beruhigen. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Wer sagts denn: Es kommt wie es kommen muss - auch der Herr Psychater landet auf der Couch. In diesem Fall auf der des Namensvetters. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Mit dem Kollegen Freesemann (Karsten Abend l.) ist der vermeintliche Psychater Harald Freesemann (r.) dann doch ein wenig überfordert.© Foto: Tina Nitsche
Der Fall beim wahren Psychater Horst Freesemann (Hervorragend gespielt von Karsten Abend) ist ein wenig kompliziert!© Foto: Tina Nitsche
Der Herrr Pschyachter nach seiner wundersamen Verwandlung!© Foto: Tina Nitsche
Kathrin Schulze Aquack glänzte in der Rolle der Patientin Petra Fuchs, die der Ansicht ist, eine berühmte Sängerin zu sein.© Foto: Tina Nitsche
Das Geschäft mit dem unverhoffften "Zweitjob" boomt bei den Freesemanns.© Foto: Tina Nitsche
Reichlich zu tun haben Schriftsteller Harald Fresemann und Frau Lene., der Terminkalender ist prall gefüllt mit Patioententerminen. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Mimte das perfekte Muttersöhnchen: Alexander Spahn in der Rolle des Kai Suppe. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Das Publikum hatte einiges zu Lachen bei der KAB-Laienspielschar-Premiere: Praxis Dr. Freesemann.© Foto: Tina Nitsche
Dafür braucht Lene Freesemann keinen Doktortitel: Dieser Fall liegt auch für die "normale Hausfrau" klar auf der Hand: Das Syndrom Muttersöhnchen!© Foto: Tina Nitsche
Nachdem Mama Suppe ebenfalls beim Psychater auftaucht muss Sohn Karl zwangsweise auf Tauchstation. Bei dieser Gelgenheit erfährt das Mamasöhnchen jedoch so allerlei Interessantes.© Foto: Tina Nitsche
Lene Freesemann ist als Psychaterin voll in ihrem Element, bekommt dafür aber gleich die "Mutter-Sohn-Kiste" serviert, denn mitten ins Gespräch mit Karl Suppe platzt Mama Johanna Suppe (Birgit Temann) mit ganz eigenen Problemen.© Foto: Tina Nitsche
Was Karl Suppe da als unfreiwilliger Zeuge mit anhört, bringt selbst das "zartbesaitete Muttersöhnchen" in Wallung. Schauspieler Alexander Spahn brillierte in seiner Rolle und landete somit nicht nur eine Attake auf das Zwerchfell der Gäste.© Foto: Tina Nitsche
Angesichts soviel mütterlichen Unverständnisses kann auch schon einmal "Frau Psychaterin" Lene aus der Fassung geraten.© Foto: Tina Nitsche
Der unverhoffte Anblick von grazilen Frauenbeinen bringt Muttersöhnchen Karl gehörig aus der Fassung.© Foto: Tina Nitsche
Muttersöhnchen Karl in Bedrängnis. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Bei Lene Freesemann regt sich das schlechte Gewissen, ihr Mann Harald beruhigt sie. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Der Herr Pschater (l.) hat ein besonderes Anliegen an Harald Freesemann.© Foto: Tina Nitsche
Wer sagts denn: Es kommt wie es kommen muss - auch der Herr Psychater landet auf der Couch. In diesem Fall auf der des Namensvetters. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
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Es ist so eine Sache mit den Psychiatern, die laut Horst Freesemann (hervorragend: Karsten Abend) zu 77 Prozent selbst einen „an der Waffel“ haben. Der erfolglose Schriftsteller Harald Freesemann (überzeugend: Andreas Nienhaus) erfährt das bald, als sich reihenweise Patienten in seine Wohnung verirren. Gar nicht dumm, wissen Harald und Gattin Lene (Marion Kraß) diese Tatsache zu nutzten, um für Bares in der leeren Kasse zu sorgen. Studiert haben die beiden nicht. Aber sie verfügen über Menschenkenntnis und den Vorteil, dass Nachbarin Gisela (Mathilde Forsthövel) im Urlaub ist.So sucht Timo Fuchs (sehr gelungener Auftritt von Kai Nienhaus) bei Harald Rat, weil seine Frau Petra (brillant: Kathrin Schulze Aquack) ein Problem mit ihrer Persönlichkeit hat. Sie hält sich für einen Superstar und tingelt singend durch die Gegend. Haralds Ehefrau Lene behandelt einen besonderen Fall: Karl Suppe (glänzend: Alexander Spahn) sorgt als Muttersöhnchen für Zwerchfellattacken. 26 Jahre alt, verklemmt und auf Mama Johanna (Birgit Temmann) fixiert, die ihrerseits ein Problem mit der Liebe zu Jan Kleemann (Heinrich Roters) hat.

Schließlich steht – mit einem ungewöhnlichen Problem – Horst Freesemann persönlich vor Haralds Tür und macht eine unglaubliche Verwandlung durch. Bleibt nur eine Frage: Weshalb zog Psychiater Freesemann nach Herbern? Die Antwort geben die weiteren Aufführungen. Karten gibt es aber keine mehr, die Vorstellungen sind ausverkauft.