KAB Laienspielschar übt für plattdeutsches Lustspiel

Theaterprobe

HERBERN Die KAB Laienspielschar hat die Proben auf der Bühne zu ihrem geplanten ländlichen Lustspiel von Walter G. Pfaus "De Aantenkrieg"aufgenommen. Der ein oder andere Versprecher, unterbrochen von herzhaftem Lachen, all das ist noch erlaubt. Noch.

von Von Tina Nitsche

, 27.11.2009, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dern Lesungen probt die KAB Laienspielschar nun ihr neues Stück "De Aantenkrieg" auf der Bühne. Mit viel Elan und guter Laune.

Nach dern Lesungen probt die KAB Laienspielschar nun ihr neues Stück "De Aantenkrieg" auf der Bühne. Mit viel Elan und guter Laune.

Gute Laune herrschte am Donnerstagabend in der Aula der Theodor-Fontane-Schule vor. Oben auf der Bühne lieferte sich der Bürgermeister, gespielt von Heinrich Roters, eine ernsthafte Diskussion mit dem Pastor. Nach seinem Debüt im Vorjahr ist Uwe Kastien zum zweiten Mal mit von der Partie und in die Rolle des Geistlichen geschlüpft. Soeben mischt sich die Frau des Gemeinderats gespielt von Marion Kraß, ein. Natürlich auf Platt.

Es geht heiß her rund um den Ententeig des Pastors, das wird sofort deutlich. Wie es endet, ob in einem wahren "Aantenkrieg" (Entenkrieg), das bleibt abzuwarten und wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Was aber publik gemacht werden darf, sind die beiden Neuerungen in diesem Jahr, wie Paul Ophaus, der wieder mit Walburga Sennekamp als Souffleur fungiert, mitteilt. Premiere am 27. Dezember

"Erstmals findet der Kartenvorverkauf nicht mehr in der Lottoannahmestelle von Mary Hanschmann statt, sondern zu folgenden Terminen im Pfarrheim St. Benedikt, an der Bergstraße." Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember von 9 Uhr bis 12 Uhr gibt es erstmals Karten zum Stückpreis von 6 Euro, sowie am 12. und 13. Dezember und am 19. und 20. Dezember, jeweils ebenfalls von 9 Uhr bis 12 Uhr.

Außerdem hat sich die Laienspielschar dazu entschlossen, die Premiere des im Verlag deutscher Bühnenschriftsteller erschienenen Lustspiels "De Aantenkrieg" nicht wie gewohnt am zweiten Weihnachtsfeiertag zu feiern, sondern einen Tag später am 27. Dezember um 17 Uhr. Noch proben die Akteure fleißig. Am 19. Dezember muss alles sitzen, dann darf nämlich das Publikum im Rahmen der Generalprobe um 15 Uhr herzhaft lachen.