Kein blinder Aktionismus beim Klimaschutz

Energieexperte

Ein Klimaschutz-Konzept für Ascheberg? Warum das sinnvoll ist, erläuterte Heinz-Jürgen Schütz von der Energie-Agentur NRW vor den Mitgliedern des Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag.

ASCHEBERG

von Von Daniel Claeßen

, 23.09.2011, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gleichzeitig mahnte der Experte, dass ein Klimaschutzkonzept strategisch angegangen werden muss: „Verfallen Sie nicht in Aktionismus, wenn Sie irgendwo ein öffentliches Gebäude ohne Photovoltaik-Anlage sehen.“ Kommunen, die eine Strategie verfolgen, hätten schneller wirtschaftliche Erfolge zu verzeichnen. Erster Schritt müsse nun sein, das Potenzial von Ascheberg zu ermitteln. „Solarenergie, Geothermie und Biomasse sind erfahrungsgemäß im Münsterland gute Möglichkeiten.“ Außerdem könne die Gemeinde durch ihre Kläranlagen Wärme aus Abwasser gewinnen. Abschließend wies Schütz in seinem Vortrag darauf hin, dass „Versorgungssicherheit nur über einen Mix der Energieträger“ funktioniere: „Machen Sie nicht den Fehler, sich auf eine Sparte zu konzentrieren.“