Kirchengemeinde St. Benedikt jetzt "doppelt fromm"

Neuer Pfarrer

Verstärkung für die katholische Kirche in Ascheberg: Am Samstagabend hat sich der Günther Lube der Pfarrgemeinde St. Benedikt in Herbern vorgestellt. Der 61-Jährige gebürtige Herberner unterstützt von nun an die Gemeinde als Pastor mit dem Titel Pfarrer.

HERBERN

von Marion Schnier

, 17.09.2017 / Lesedauer: 3 min
Kirchengemeinde St. Benedikt jetzt "doppelt fromm"

Der neue Herberner Pfarrer Günther Lube kennt die Gemeinde: Herbern ist sein Heimatort. Jetzt ist er zurück und hat sich in der Messe am Samstag offiziell vorgestellt.

Herzlich hat Pfarrer Stefan Schürmeyer am Samstag seine Kirchgänger begrüßt. „Ich freue mich, dass wir diesen Tag miteinander verbringen können. Es ist ein tolles Miteinander, die Stimmung ist prächtig“, sagte er. „Unsere Gemeinde kann jetzt doppelt fromm werden.“ Denn: Die katholische Kirchengemeinde Ascheberg mit den Ortsteilen Ascheberg, Davensberg und Herbern hat nun offiziell die Unterstützung durch Pfarrer Günther Lube erhalten, der in seinen Heimatort zurückgekehrt ist.

Bei der Vorabendmesse in Herbern stellte Pfarrer Stefan Schürmeyer den neuen Seelsorger Günther Lube sowie den bereits seit Juli hier tätigen Pastor George offiziell vor. Mithilfe vieler fleißiger Hände aus der Gemeinde hat Pastor George inzwischen seinen Umzug von Ascheberg in das Pfarrhaus in Herbern gut überstanden und sich eingelebt.

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Der neue Pfarrer Günther Lube stellt sich vor

Verstärkung für die katholische Kirche in Ascheberg: Am Samstagabend hat sich der Günther Lube der Pfarrgemeinde St. Benedikt in Herbern vorgestellt. Der 61-Jährige gebürtige Herberner unterstützt von nun an die Gemeinde als Pastor mit dem Titel Pfarrer. Hier gibt's Fotos.
17.09.2017
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Pastor George (l.) Pfarrer Stefan Schürmeyer (M.), und Günther Lube bei der Vorabendmesse am Samstagabend .© Foto: Marion Schnier
Günther Lube ist in seinen Heimatort zurückgekehrt und unterstützt jetzt die Gemeinde als Pastor mit dem Titel Pfarrer.© Foto: Marion Schnier
1975 studierte Lube in Münster, später auch in Wien. 1981 wurde er zum Diakon und ein Jahr später zum Priester geweiht. Das sind über 35 Jahre Dienst als Priester.© Foto: Marion Schnier
In den letzten 22 Jahren leitete er als Pfarrer die Gemeinde St. Agatha in Gronau-Epe.© Foto: Marion Schnier
Der 61-jährige Günther Lube freut sich auf seine neuen Tätigkeiten. Er übernimmt eine halbe Stelle für das Seelsorgeteam und steht damit dem leitenden Pfarrer Schürmeyer zur Seite.© Foto: Marion Schnier
In seiner Ansprache dankte Lube allen, die gekommen waren. Besonderen Dank sprach er auch den vielen Ehrenamtlichen aus, ohne die eine Gemeinde nicht leben kann. © Foto: Marion Schnier
Besonders festliche Stimmung erhielt die Messe am Samstagabend durch den Herberner Gospel Chor. Mit Liedern wie "Let us Break Bread together" verzauberten die Sänger die ganze Gemeinde.© Foto: Marion Schnier
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Günther Lube unterstützt jetzt die Gemeinde als Pastor mit dem Titel Pfarrer. Damit kehrt der 61-Jährige in seinen Geburtsort zurück. Viele Herberner Einwohner, wie zum Beispiel Siegfried Otto, können sich noch gut an Lube erinnern. „Ich war als Jugendlicher hier Messdiener und er mein Gruppenleiter. Ich freue mich, dass er wieder für uns da ist“. Und auch eine alteingesessene Herberanerin ist begeistert. Ihr heute 36-jähriger Sohn war Lubes erster Täufling. Andere zeigten ihre Freude mit Blumen und viel Händeschütteln.

1975 studierte Lube in Münster, später auch in Wien. 1981 wurde er zum Diakon und ein Jahr später zum Priester geweiht. Das sind über 35 Jahre Dienst als Priester. In den letzten 22 Jahren leitete er als Pfarrer die Gemeinde St. Agatha in Gronau-Epe. Sogar aus dieser Gemeinde konnte Pastor Lube einen „Fan-Club“ begrüßen, der extra für ihn anreiste, obwohl in Epe zeitgleich Lubes Nachfolger eingeführt wurde.

Entlastung für Pastor Schürmeyer

Jetzt freut Günther Lube sich auf seine neuen Tätigkeiten. Er übernimmt eine halbe Stelle für das Seelsorgeteam und steht damit dem leitenden Pfarrer Schürmeyer zur Seite. „Ich weiß, was es bedeutet, für alles verantwortlich zu sein. Es liegt mir sehr viel daran, Pastor Schürmeyer zu entlasten“, so Lube. Insgesamt blickt Günther Lube auf 27 Jahre als leitender Pfarrer zurück und weiß daher, wovon er spricht.

Einiges ist bereits geplant. So übernimmt der neue Pfarrer Präsesfunktionen, hilft bei der Gruppierung der Lektoren und Kommunionshelfer, führt Taufen, Trauungen sowie Beerdigungen durch und kümmert sich um die hiesige Jakobi-Bruderschaft. Auf einen Besuch im Kindergarten St. Hildegardis freut er sich besonders. Weiterhin wird er, wie bisher, als Diözesan und Landesbezirkspräses für die Schützenbruderschaften da sein. Dieses Amt führt er seit den 1990-Jahren aus.

Herberner Gospel Chor verzauberte die Gemeinde

In seiner Ansprache dankte Lube allen, die gekommen waren. Besonderen Dank sprach er auch den vielen Ehrenamtlichen aus, ohne die eine Gemeinde nicht leben kann. Nach alter Herberner Tradition, bei der „jeder Herberaner ein Messer in der Tasche hat“, überreichte er unter viel Applaus Pater George ein Messer als Zeichen der Zusammengehörigkeit.

Besonders festliche Stimmung erhielt die Messe durch den Herberner Gospel Chor. Mit Liedern wie „Let us Break Bread together“ verzauberten die Sänger die ganze Gemeinde.

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