Klimaschutz: "Ascheberg ist auf einem guten Weg"

Workshop-Reihe

Am 30. September will der Gemeinderat das Integrierte Klimaschutzkonzept für Ascheberg beschließen. Ideen dafür können Bürger in mehreren Workshops sammeln. Am Donnerstagabend fand der zweite Workshop dieser Reihe statt. Ein Experte der Energie-Agentur NRW war zu Gast im Rathaus - und hatte Gutes zu verkünden.

ASCHEBERG

, 06.03.2015, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

30 Vertreter der Fraktionen im Rat sowie von Gelsenwasser, RWE und Ascheberger Bürger sahen sich sich den Vortrag von Dilpom-Ingenieur Rüdiger Brechler von der Energie-Agentur NRW an. Ascheberg sei insgesamt auf einem sehr guten Weg - rund 30 Prozent des Stromkonsums würden inzwischen aus regenerativen Energien gespeist. 

Rüdiger Brechler stellte am Donnerstagabend ein sogenanntes "Solarpotentialkataster" vor - eine Karte der Gemeinde, auf der zu sehen ist, welche Gebäude sich für die Anbringung von Photovoltaik-Anlagen besonders eignen (hier geht es zu der Karte).

Gemeinde hat "Vorbildfunktion"

"Wir haben als Gemeinde eine Vorbildfunktion", sagte Ludger Wobbe (CDU). Wenn die gemeindeeigenen Gebäude entsprechend eines Klimaschutzkonzepts ausgestattet seien, würde das auch einen positiven Effekt auf die Bürger haben.

Man dürfe sich aber nicht vormachen, erklärte Ralf Dohmen von der Bürgersolar-Gesellschaft: "Privat- und Geschäftsleute müssen dafür Geld in die Hand nehmen. Die meisten haben nicht den grünen Gedanken im Sinn, sondern ihren Profit." Das sei ein wichtiger Faktor, der bei der weiteren Planung nicht außer Acht gelassen würden dürfe, sagte Dohmen.

Workshop-Reihe zum Klimaschutzkonzept

Am 30. September will der Gemeinderat das integrierte Klimaschutzkonzept für Ascheberg beschließen. Ideen dafür können Bürger in mehreren Workshops sammeln:

  • Mittwoch, 15. April: Workshop "Bauen und Sanieren"
  • Montag, 20. April: Workshop "Nutzerverhalten und Motivation"
  • Dienstag, 28. April: Workshop "Gewerbe"
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