Kreisumlage und Ausschreibung waren Themen auf der Bürgermeister-Konferenz

ASCHEBERG Ihren erfolgreichen gemeinsamen Weg wollen die elf Gemeinden und Städte im Kreis Coesfeld fortsetzen. So werden sie wieder gemeinsam das Sammeln und Befördern von Siedlungsabfällen ausschreiben.

von Von Wolfgang Gumprich

, 03.11.2008, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bürgermeister von Lüdinghausen Richard Borgmann und Ascheberg Dieter Emthaus (v.l.)

Die Bürgermeister von Lüdinghausen Richard Borgmann und Ascheberg Dieter Emthaus (v.l.)

Dies beschlossen die elf Bürgermeister auf ihrer gemeinsamen Konferenz in Ascheberg. Diese Entscheidung muss nun noch in den jeweiligen örtlichen Parlamenten abgestimmt werden. "Wir haben ein gemeinsames Anforderungsprofil und wollen eine größere Angebotspalette europaweit einholen", beschreibt Lüdinghausens erster Mann Richard Borgmann die Vorgehensweise. Mit elfen könne man dann mehr erreichen als alleine. Zu den bekannten Kommunen ist nun auch noch der Kreis Coesfeld gestoßen.Vertrag läuft 2010 aus

Zwar läuft der gültige Vertrag erst im Jahr 2010 aus, doch drücken die Bürgermeister aufs Tempo: "Wir wollen die Verhandlungen bis zur ersten Jahreshälfte 2009 beendet haben", versichert Borgmann, der federführend die Verhandlungen übernommen hat. Im Juni 2009 wird gewählt, eventuell könnten sich die Gemeinderäte erst im Oktober 2009 zusammensetzen - die Zeit würde knapp. Eine Beteiligung der "Stadtwerke Münsterland" hält Bürgermeister Dieter Emthaus noch für zu früh.

Ein weiteres Thema der Bürgermeisterkonferenz war die Kreisumlage. So soll die allgemeine Umlage um 0,5 Prozentpunkte, die fürs Jugendamt um 1, 4 Punkte steigen. "Wir hoffen, dass wir die Kreisumlage um einige Prozentpunkte  senken können", gaben sich Borgmann und Emthaus optimistisch. FH-Standort in Coesfeld würde Region stärken

Optimistisch sehen die Bürgermeister auch den Standort einer von fünf neuen Fachhochschulen (FH) in Coesfeld. Sie wäre eine Niederlassung der FH in Münster, die auch das Konzept in den Ministerien in Düsseldorf vorgetragen hat. Einig sind sich Emthaus und Borgmann, dass eine solche Hochschule für Maschinenbau und Ingenieurwesen die Region stärken würde.