„Lager at Home“ statt Ferienlager in Lingen: Herberner Kinder zufrieden

rnFerienlager in Herbern

Eigentlich wären die diesjährigen Teilnehmer des St.-Benedikt-Ferienlagers in Herbern nach Lingen an die Ems gefahren. Wegen des Coronavirus hat jetzt ein „Lager at Home“ stattgefunden.

Herbern

, 04.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unter dem Motto „Lager at Home“ trafen sich in der vergangenen Woche an insgesamt vier Tagen 47 Kinder des Ferienlagers St. Benedikt. Normalerweise wären die 9- bis 12-Jähren mit ihren Betreuern nach Lingen gefahren. In diesem Jahr hat Corona diesen Plan vereitelt.

June (11) und Friederika (11), beide sind Ferienlagererfahrene, finden es schade, aber die Alternative mit dem „Lager at Home“ auf dem Schulhof der Mariengrundschule in Herbern gefällt ihnen sehr gut. „Wir haben hier richtig viel Spaß und da sind wir dann nicht ganz so traurig , dass wir nicht weggefahren sind“, sagen beide einhellig. „Nur die Dorfrally zu Fuß war schon sehr anstrengend.“

„Lager at Home“ inklusive Lagerolympiade in Herbern

Die Lagerleiterinnen Ella Penzenstadler, Michelle Schulze Langenhorst und Sina Neuhaus sorgten mit rund 13 weiteren Betreuern für eine großartige Abwechslung in den Ferien. Jeden Tag, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr, hieß es Sport, Spiel und Spaß.

Da durfte die Lagerolympiade natürlich nicht fehlen; ein sogenannter Stationslauf, eine Radtour zu den Höfen von Familie Pentrup und Selhorst mit anschließender Poolparty sorgten für reichlich Abwechslung im Ferienalltag. „Die Kids wurden vorab in Gruppen eingeteilt, damit die Corona Schutzbestimmungen eingehalten werden konnten. „Die Kids verhalten sich da wirklich sehr vorbildlich“, sagt Ella Penzenstadler.

Jeden Mittag sorgten Berti und David Angelkort im Küchenpavillon für ein schmackhaftes Mittagessen.

Jeden Mittag sorgten Berti und David Angelkort im Küchenpavillon für ein schmackhaftes Mittagessen. © Claudia Hurek

Jeden Mittag sorgten Berti und David Angelkort im Küchenpavillon für ein schmackhaftes Mittagessen. Berthold Angelkort, der im vergangenen Jahr erstmalig als Mitglied des Küchenteams ins Ferienlager gefahren ist, hat „Blut geleckt“.

„Letztes Jahr war ich nur eine Woche mit“, erzählt der Chef der gleichnamigen Schädlingsbekämpfungsfirma, der eigentlich einmal Koch gelernt hatte. „Das ist für mich ein supertoller Urlaub und irgendwann wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich die ganzen zwei Wochen mitfahre.“ Reibekuchen, Möhrengemüse, Gyros Pita und Schnitzel standen auf der Speisekarte.

Die Siegerehrung der Lagerolympiade durfte nicht fehlen

Mit der Siegerehrung der Lagerolympiade endete für die Kids und das Betreuerteam ein schönes „Lager at Home“, das allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Als Erinnerung an diese etwas andere Ferienzeit haben die Gruppen jeweils eine kleine Fahne bemalt und mit ihren Gruppennamen und Teilnehmern beschriftet. Diese wurden zu einer großen Fahne zusammengenäht, die am Geschäft von Benedikt Angelkort auf der Südstraße fröhlich im Wind flattert.

Als Erinnerung bemalten die Gruppen kleine Fahnen, die zu einer großen Fahne zusammengenäht wurden.

Als Erinnerung bemalten die Gruppen kleine Fahnen, die zu einer großen Fahne zusammengenäht wurden. © Claudia Hurek

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