Lebendiger Adventskalender in Herbern war ein großer Erfolg

Lebendiger Adventskalender

Der lebendige Adventskalender hat die Erwartungen des Peru-Kreises übertroffen. Darüber freuen sich nun auch behinderte Kinder in Südamerika.

Herbern

, 29.12.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lebendiger Adventskalender in Herbern war ein großer Erfolg

Die Gruppe Vielsaitig&KoCaGe spielte beim lebendigen Adventskalender bei Christoph und Lisa Koch. Hurek © Claudia Hurek

Er geht in Herbern zur Vorweihnachtszeit wie Plätzchen und Weihnachtsbaum: Der lebendige Adventskalender, den der Peru-Kreis St. Benedikt organisiert. Hinter jedem der 24 Türchen versteckte sich eine neue Veranstaltung für die Besucher.

Kurz nach der Weihnachtszeit haben die Veranstalter ein Fazit gezogen – das durchgehend positiv ist. „Der lebendige Adventskalender hat all unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Reinhard Hartwig vom Peru-Kreis.

Unterschiedliche Veranstaltungen

Bei allen Veranstaltungen – egal, ob von Familien, Kitas, Chören oder Instrumentalgruppen individuell gestaltet – seien immer mehr als 40 Besucher gekommen.

Mit einer solch großen Resonanz haben die Veranstalter im Vorfeld selbst nicht gerechnet. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Mal traf man sich in einem Haus, mal vor dem geöffneten Fenster, im Reitstall oder in Garagen.

Gospelchor „Sound of Joy“ sorgte für großen Andrang

Für große Begeisterung und großen Andrang bei der Familie Kaufmann sorgten am 12. Dezember unter anderem der Gospelchor „Sound of Joy“ unter der Leitung von Magdalena Baab am Keyboard sowie Stephan Ronge am Cajón. Rund 80 Besucher lauschten der Musik und tranken bei kaltem Wetter heißen Glühwein.

Doch auch an die anderen Veranstaltungen erinnert sich Hartwig gerne. Sie sangen mit den Gästen Weihnachtslieder, lauschten Gedichten und und tranken warme Getränke. Auch Regen konnte die Besucher nicht vom lebendigen Adventskalender abhalten.

2100 Euro für behinderte Kinder in Peru gesammelt

Doch den Besuchern ging es dabei laut Hartwig noch um viel mehr: „Viele der Teilnehmer meinten: Es war wunderschön, mit vielen unterschiedlichen Leuten ins Gespräch zu kommen.“

Neben Unterhaltung und Gemeinschaftsgefühl ging es beim lebendigen Adventskalender auch darum, Spenden für behinderte Kinder in Peru zu sammeln. Am Ende jeder Veranstaltung baten die Veranstalter die Besucher um eine kleine Spende.

Und weil sich die Beiträge viele Spender sehen lassen können, kam auch eine ordentliche Summe zusammen. 2100 Euro kann der Peru-Kreis zukommen lassen. Dafür bedanken sich die Veranstalter bei allen Besuchern.

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