Leere Räume: Die ersten Profilschüler könnten wechseln

Theodor-Fontane-Schule

Platz satt gibt es ab dem kommenden Schuljahr 2013/14 in der Theodor-Fontane-Schule. Gut möglich also, dass die ersten Profilschüler dann schon in den Räumen der Herberner Schule unterrichtet werden, sagt die Verwaltung.

HERBERN

von Von Arndt Brede

, 26.09.2012, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die künftigen Siebtklässler der Profilschule stehen die Zeichen für 2013 auf Umzug zur Theodor-Fontane-Schule.

Für die künftigen Siebtklässler der Profilschule stehen die Zeichen für 2013 auf Umzug zur Theodor-Fontane-Schule.

Laut Alexander Ruhe gibt es zwei Lösungsvarianten: Variante 1 wäre, dass die Gemeinde in Ascheberg zusätzliche Lehrräume anmietet. Sprich: Es werden Schulcontainer aufgestellt. Kosten für das Schuljahr 2013/14: rund 80.000 Euro. Variante 2: Weil zum nächsten Schuljahr wegen der auslaufenden Schulform Hauptschule in der Theodor-Fontane-Schule nur noch drei Klassen unterrichtet werden, gebe es erhebliche Leerstände, wie der Hauptamtsleiter erklärt. Leerstände, die durch ein vorzeitiges Auslagern des siebten Jahrgangs im kommenden Schuljahr "aufgefüllt" werden könnten.

  Die Verwaltung favorisiere Variante 2. "Aus Wirtschaftlichkeitsgründen", wie Ruhe sagt. Zweiter Grund: "Der Schulstandort Herbern bietet zum Schuljahr 2013/14 zudem die Option, die bestehenden Kapazitäten für Differenzierungsräume gegenüber den Möglichkeiten am Schulstandort Ascheberg noch erheblich auszuweiten." Grundsätzliche Erweiterungsinvestitionen seien nicht zweckdienlich, da sich schon ab dem Schuljahr 2014/15 die räumliche Situation am Schulstandort Ascheberg merklich entspannen werde.

Der Schulausschuss soll in der nächsten Sitzung entscheiden. Vorher würde allerdings noch die Schulkonferenz der Profilschule eingebunden. Ruhe: "Die Schulkonferenz wirkt mit."