Mehr Schwerverletzte auf den Ascheberger Straßen

Unfallstatistik

Fast genau so viele Unfälle wie 2013, aber deutlich mehr Schwerverletzte: So fällt die Verkehrsbilanz der Kreispolizei Coesfeld für Ascheberg aus. 110 Mal krachte es 2014 auf den Straßen der Gemeinde - einmal mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Schwerverletzten stieg jedoch von 17 auf 27. Die Polizei kennt auch den Grund.

ASCHEBERG

, 10.02.2015, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr Schwerverletzte auf den Ascheberger Straßen

Ein schwerer Unfall mit zwei PKW ereignete sich im September 2014 auf der Brücke über der A1.

„Zu hohe Geschwindigkeit“, sagt Martin Pollmann, Pressesprecher der Kreispolizei Coesfeld, zur Ursache für die gestiegene Zahl an Schwerverletzten. „Die Faustregel ist: Je höher die Geschwindigkeit, desto schwerer die Verletzungen.“ Er appellierte im Gespräch mit unserer Redaktion an die Autofahrer, im Zweifel lieber den Fuß vom Gas zu nehmen.

Keine Verkehrstoten, weniger Leichtverletzte

Die übrigen Zahlen sind für Ascheberg weitestgehend zufriedenstellend: Wie schon 2013 kam auch 2014 kein Mensch bei einem Verkehrsunfall auf Gemeindegebiet ums Leben, die Zahl der Leichtverletzten sank von 55 auf 36 Personen.

Im Kreis Coesfeld hat es derweil 2014 mehr Verkehrsunfälle, mehr Verletzungen, mehr schwere Verletzungen und mehr Todesfälle gegeben. 18 Menschen ließen auf den Straßen im Kreis ihr Leben, 2013 waren es 11 gewesen. Die Zahl der Unfälle stieg von 5122 auf 5343, die der Schwerverletzten von 180 auf 230.

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