Mitreißendes Konzert mit moderner Gospelmusik

Herberner Gospel-Workshop

Mit geschlossen Augen hätte man glauben können, man befinde sich irgendwo in den amerikanischen Südstaaten. Stattdessen war es aber die Pfarrkirche St. Benedikt, in der mehr als 30 Männer und Frauen am Sonntag so eindrucksvoll für und mit Gott groovten: im Abschlusskonzert des 8. Herberner Gospel-Workshops.

HERBERN

von Von Nicole Klein-Weiland

, 30.04.2012, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grooven mit und für Gott: Das schwungvolle Konzert in St. Benedikt war Abschluss und Höhepunkt des 8. Herberner Gospelworkshops.

Grooven mit und für Gott: Das schwungvolle Konzert in St. Benedikt war Abschluss und Höhepunkt des 8. Herberner Gospelworkshops.

Für eine gute Stunde wurde das Gotteshaus ein Ort des Mitsingens und Mitschwingens. Kraftvoller Chorgesang mit Klavierbegleitung von Workshop-Leiterin Miriam Schäfer erklang in den Kirchenmauern. Vorher hatte die Dozentin aus Witten zwei Tage lang mit den Teilnehmern neue Songs eingeübt, am Klang gefeilt, Stimmen angeleitet.

"Der Chor hat mich total positiv überrascht", gestand Schäfer den Besuchern in der gut gefüllten Benediktkirche. Gemeinsam habe man viel Spaß beim Trainieren der Stimmbänder gehabt. Dieses hörbare Vergnügen aus mehr als 30 geschulten Kehlen war ansteckend, und so stimmte das Publikum gern in den gesungenen Jubel über die Gnade Gottes mit ein. Mit einem Medley populärer Gospelsongs sprang der Funke komplett über: "Amen" oder "He's got the whole world in his hand" kannte jeder.Facetten der Gospelmusik

In kraftvollem Gesang zeigte die Projektgemeinschaft die vielen Facetten moderner Gospelmusik auf. Dabei bediente sie sich schwungvoller Rhythmen, aber auch leiser Töne. Die Referentin ergänzte die Chordarbietungen solistisch mit der Eigenkomposition "Forgotten".

Anhaltender Applaus war der Dank der Zuhörer für ein mitreißendes Abschlusskonzert. Auch Referentin Miriam Schäfer sparte nicht mit Lob für den Chor: "Wir sind so fit - ich glaube, wir machen morgen noch weiter".