Die Spielplätze in der Gemeinde Ascheberg wurden erneuert. Nun sollen die Schulhöfe attraktiver gestaltet werden. © Vanessa Trinkwald (Archiv)
Schulen in Ascheberg

Nach den Spielplätzen: Schulhöfe in Ascheberg sollen attraktiver werden

Die Erneuerung der Spielplätze in der Gemeinde Ascheberg ist so gut wie abgeschlossen. Nun will die CDU bei den Schulhöfen ansetzen. Es gibt auch schon erste konkrete Ideen.

Die Spielplätze in der Gemeinde Ascheberg wurden in den vergangenen Jahren erneuert. Das Projekt ist fast abgeschlossen. Nun sei der nächste konsequente Schritt auf dem Weg zu einer kinderfreundlichen Gemeinde die Steigerung der Attraktivität der Schulhöfe, so die CDU Fraktion in einem Antrag zum Bildungs- und Kulturausschuss.

„Ein besonderes Augenmerk ist hierbei auf die Möglichkeit zu legen, die Schulhöfe in die pädagogischen Konzepte der Schulen und in den Unterricht miteinzubeziehen“, heißt es in dem Antrag weiter.

Schulhöfe in der Gemeinde Ascheberg sollen attraktiver werden

Dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem Schulhof der Grundschule in Davensberg. Dort habe man aus der Elternschaft die Anregung erhalten, den Schulhof zum Beispiel durch die Ergänzung des Angebots von Spielgeräten weiter aufzuwerten. Und auch wenn die Schulhöfe in Ascheberg und Herbern im Rahmen der anstehenden Bau- und Umstrukturierungsmaßnahmen ohnehin erneuert würden, soll auch hier die Attraktivität der Schulhöfe gesteigert werden, „ganz besonders vor dem Hintergrund der besonderen Belastungen und Einschränkungen für unsere Kinder in den vergangenen Monaten aufgrund der Covid-19-Pandemie.“

Jens Dunkel, Schulleiter der Profilschule in Ascheberg, war als Gast in den Ausschuss geladen. „Der Niedrigseilgarten auf unserem Schulhof wird sehr gut genutzt“, berichtete Dunkel. „Aber es gibt eine ungenutzte Fläche hinter der Mensa.“ Er würde sich wünschen, dass diese Fläche vielleicht sogar noch vor dem Neubau der Profilschule auf dem Schulhofgelände aufgewertet werden könnte. „Denn wenn die Großbaustelle da ist, können die Kinder nicht mehr da spielen, wo sie jetzt spielen.“ Zudem seien alle bereit, sich bei einem solchen Projekt einzubringen.

Bastian Meyer von der Verwaltung erklärte, dass man sich bereits in Gesprächen mit den Schulen befinde. „In Davensberg werden zwei Spielgeräte ausgetauscht, da sind wir dabei.“ Er bestätigte, dass das Spielplatzkonzept weitestgehend umgesetzt sei. „Wir sehen einen großen Erfolg, da die Spielplätze entsprechend frequentiert werden.“

Dunkel: „Nie etwas machen, was wieder abgerissen werden muss“

Zu der Größenordnung der benötigten finanziellen Mittel, konnte die Verwaltung noch keine konkreten Aussagen machen. „In der Finanzierung der Profilschule ist die Schulhofgestaltung mit eingeschlossen“, so Helmut Sunderhaus. Die Kostenseite sei allerdings noch nicht konkret gefasst. Maria Schulte-Loh von der CDU gab zu bedenken: „Das wird sicherlich nicht alles innerhalb eines Jahres gemacht werden. Es kann ein entsprechender Betrag für das nächste Jahr vorgesehen werden.“ Zudem könne man den restlichen Etat von der Spielplatzgestaltung übertragen. Sie forderte allerdings einen Blick auf die Nachhaltigkeit zu behalten.

Jens Dunkel betonte: „Wir würden nie irgendwas machen, was man hinterher wieder abreißen muss. Das sind Flächen, die nie bebaut werden.“ Der Beschlussvorschlag der CDU wurde einstimmig angenommen.

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