Neubau auf dem Krankenhaus-Gelände Herbern geplant

Bald Vermarktung

Die ersten Pläne für eine Bebauung auf dem alten Krankenhaus-Gelände Herbern kamen vor mehr als vier Jahren auf. Mittlerweile ist das alte Malteserstift längst abgerissen, auf den Neubau warten die Herberner noch immer.

Herbern

, 07.11.2017, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das ehemalige Krankenhaus Herbern hat sich in einen Schutthaufen verwandelt.

Das ehemalige Krankenhaus Herbern hat sich in einen Schutthaufen verwandelt. © Claudia Hurek

Doch nun soll es endlich weitergehen. „Wir planen Ende November, in die Vermarktung einzusteigen“, sagt Wolfgang Hoffschlag, Mitgeschäftsführer der H+T-Konzeptbau aus Vreden, auf Anfrage. „In der nächsten Woche wollen wir den Bauantrag einreichen.“

Mit einer Baugenehmigung rechnet er im Januar oder Februar 2018. „Mitte 2018 wollen wir dann loslegen.“ Nun mit einem etwas abgespeckten und „damit preiswerteren Konzept“, sagt Hoffschlag.

Das neue Bauschild weist auf einen Baubeginn Mitte 2018 hin.

Das neue Bauschild weist auf einen Baubeginn Mitte 2018 hin. © Claudia Hurek

Denn die ursprüngliche Planung, für die die Volksbank Ascheberg-Herbern damals die Vermarktung vorgenommen hat, sah eine gehobene Ausstattung mit entsprechenden Preisen vor. Insgesamt wollte H+T-Konzeptbau damals 29 Eigentumswohnungen in fünf Gebäudekomplexen auf dem Eckgrundstück Altenhammstraße, Bakenfelder Weg errichten.

Neu: vier Doppelhaushälften

Das hat sich nun gründlich gewandelt. In der aktuellen Version „planen wir vier Doppelhaushälften in zwei Komplexen, außerdem zwei Fünf-Familien-Häuser und zwei Sechs-Familienhäuser. Mach insgesamt 26 Einheiten.

Der Abriss des ehemaligen Malteserstifts ist längst erfolgt.

Der Abriss des ehemaligen Malteserstifts ist längst erfolgt. © Claudia Hurek

Durch Verzicht auf Standards wie Tiefgarage, Aufzug, Keller sowie Verkleinerung der Grundfläche lassen sich die Bau- und damit die Kaufpreise drücken. „Jeder Einheit ist aber ein eigener Stellplatz zugewiesen“, sagt Hoffschlag. Die Wohnungsgrößen sind zurzeit noch variable, schwanken zwischen 60 und 80 Quadratmetern, die Penthouse-Wohnungen liegen bei 107 Quadratmeter.

Die genauen Preise lassen sich beim Start der Vermarktungskampagne erfahren. Sie sollen, wie gesagt, unter denen der ursprünglichen Anlage in gehobener Ausstattung liegen. Damals sollten die 66 bis 117 Quadratmeter großen Einheiten zwischen 157.000 und 314.000 Euro kosten – zuzüglich Tiefgarage oder Stellplatz.