Das multifunktionale Beachvolleyballfeld an der Profilschule in Ascheberg ist fertig. © Spiller
Vereine in Ascheberg

Neues Beachvolleyballfeld an Profilschule in Ascheberg ist fertig

Vereine und Politik haben am Donnerstagnachmittag (14. Oktober) offiziell die neue multifunktionelle Beachvolleyballanlage an der Profilschule eröffnet. Bald gibt es eine App zur Buchung des Platzes.

Knapp mehr als ein Jahr ist es her, dass Profilschulleiter Jens Dunkel gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Offenen Jugendarbeit (OJA) und des TuS Ascheberg im Jugendausschuss den Wunsch nach einem multifunktionalen Beachvolleyballfeld ausgesprochen haben. Jetzt, Mitte Oktober, ist das Projekt Wirklichkeit geworden. 120.000 Euro Fördergelder vom Land und 1350 Tonnen Sand später.

Bürgermeister Thomas Stohldreier blieb bei seiner Eröffnungsrede ganz im Sportsprech – man habe sich die Bälle zwischen der Gemeinde, der Schule, den Vereinen und der Landespolitik zugespielt. Und das habe am Ende zu einem „großartigen Teamerfolg“ geführt. Denn das Feld ist zu 100 Prozent durch Landesmittel gefördert worden. Auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht hatte Dietmar Panske, für die CDU im NRW-Landtag, die Gemeinde.

Hinter den beiden Volleyballfeldern befindet sich ein Feld für den Tennisfußball.
Hinter den beiden Volleyballfeldern befindet sich ein Feld für den Tennisfußball. © Spiller © Spiller

Auf dem Sandfeld können nicht nur je zwei Mannschaften gleichzeitig gegeneinander im Beachvolleyball antreten. Im hinteren Teil des Feldes ist außerdem noch Platz für Tennisfußball, für das es zwei Tore gibt. Außerdem hat die Gemeinde selbst noch einmal 30.000 Euro für eine Tartanbahn samt Sprunggrube in die Hand genommen. Und damit niemand vom angrenzenden Fußballfeld versehentlich von einem Ball getroffen wird, trennen den Fußballbereich und die Multifunktionsanlage jetzt ein meterhoher Ballfangzaun.

Panske: „Wir haben in der Gemeinde in allen drei Ortsteilen Förderungen kriegen können. Die Gemeinde hat sich früh auf den Weg gemacht und ist auf die Vereine zugegangen.“ Ob es sich um den Reitverein oder Fußball handele, Ascheberg habe ein „kluges“ Sportentwicklungskonzept. Christian Scheipers hatte gemeinsam mit dem TuS Ascheberg die Planungen für das Feld besprochen. So hatte der Verein der Gemeinde auch erklärt, welche Art von Sand für das Feld nötig sein würde.

Außerdem gibt es nun eine Tartanbahn samt Sprunggrube neben dem Beachvolleyballfeld. © Spiller © Spiller

Rainer Zahlten vom TuS betonte, dass insbesondere die Pandemie noch einmal gezeigt habe, wie wichtig Sport sei. Eltern seien froh gewesen, als der Fußball wieder gestartet sei. Außerdem zögen immer mehr Menschen von den Städten aufs Land. Die Vereine nähmen mehr Jugend auf. „Das soziale Leben muss gepflegt werden“, so Zahlten. „Hier passiert das Leben.“ Am Ende bedankte sich der TuS-Vorsitzende im Namen der 1200 Mitglieder des Vereins.

Auch die OJA-Vertreterinnen freuten sich über die neue Anlage, die es der OJA ermögliche, das Angebotsspektrum zu erweitern. Denn nicht alle Jugendlichen der OJA seien auch in einem Verein. Die Anlage wird nur für Schülerinnen und Schüler der Profilschule, TuS- und OJA-Mitglieder zugänglich sein. Da die Nachfrage nach der Platzbelegung schon jetzt groß sei, so TuS-Geschäftsführerin Kate Mühlenbäumer, soll es spätestens zum Jahreswechsel eine App geben, über die die Plätze buchbar sein werden. Auch eine Anfrage von Beachvolleyballern, die für die Deutschen Meisterschaften trainierten, gebe es.

Vertreter der Gemeinde, des TuS Ascheberg und der OJA haben das neue Feld am Donnerstag (14. Oktober) in Augenschein genommen. © Spiller © Spiller
Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller