Noch 20 Grundstücke in Ascheberger Baugebiet frei

Königsallee

96 Grundstücke gibt es im Ascheberger Baugebiet Königsallee. Die Nachfrage war bereits nach Bekanntwerden der Pläne immens – die Gemeinde hatte wenig Probleme, einen Großteil des Baulands in mehreren Vergaberunden an den Mann zu bringen. Einige wenige Grundstücke sind aber noch zu haben.

ASCHEBERG

, 26.08.2017 / Lesedauer: 2 min
Noch 20 Grundstücke in Ascheberger Baugebiet frei

Die Kanalrohre für die Erschließung des zweiten Bauabschnitts "Baugebiet Königsallee" liegen schon bereit.

Mittlerweile sind noch 20 Grundstücke übrig. „Die Vergaberunde dafür findet am 18. September statt“, teilte Fachbereichsleiter Klaus van Roje auf Anfrage unserer Redaktion mit. „Dazu werden wir alle einladen, die innerhalb der Frist ihr Interesse bekundet haben.“ Allerdings gab es auch nach Fristende laut van Roje noch rund 40 weitere Bewerbungen. „Dafür will die Politik allerdings erst neue Vergaberichtlinien ausarbeiten, da die alten in die Jahre gekommen sind“, so der Fachbereichsleiter.

Bauherren können im Nordteil schon loslegen

Diese Richtlinien gelten dann auch für künftige Baugebiete wie der Hemmen in Davensberg oder die Gebiete Breil sowie Breilbusch an der Nordkirchener Straße, für die es bereits Aufstellungsbeschlüsse gibt. Durch diese drei Gebiete entstehen insgesamt rund 60 neue Bauplätze in den beiden Ortsteilen (44 in Davensberg, 10 bis 15 in Ascheberg). Auch in Herbern ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. „Allerdings schränkt uns da der Regionalplan sehr stark ein“, gibt van Roje zu Bedenken.

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Heißt: „Da, wo Lücken sind, sind wir in Gesprächen. Allerdings ist es noch ein weiter Weg bis zum Aufstellungsbeschluss.“ Ein Weg, der an der Königsallee schon lange beschritten ist. Die ersten Bauherren können im Nordteil bereits loslegen, doch auch im Südteil sind bereits Flächen vermarktet. „Es gab Interessenten, die sich bewusst für diesen Teil entschieden haben, weil sie erst im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen wollen.“ Entsprechend sei bei den Verträgen auch das Zahlungsziel erst 2018.

Grundstücke werden öfter kurzfristig zurückgegeben

Ob die letzten 20 Grundstücke am 18. September vermarktet werden können, lässt van Roje offen: „Beim Schritt von der Reservierung zum Kaufvertrag kommt es immer wieder vor, das Grundstücke zurückgegeben werden.“ Bewerbungen sind weiterhin möglich.

Es gibt also noch Hoffnung für Spätentschlossene - wobei dann vieles davon abhängt, dass die Politik die neuen Vergaberichtlinien zu ihren Gunsten auslegt.

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