Nordkirchener flüchtet im Drogenrausch vor Polizei

In Ascheberg

Ein Nordkirchener im Drogenrausch hat am Freitag in Ascheberg eine waghalsige Flucht hingelegt. Alles begann damit, dass ein Rettungswagen ankam und sich die Besatzung um den 28-Jährigen kümmern wollte. Fast rannte er in Autos, dann nahm er ein Fahrrad mit.

ASCHEBERG

28.05.2017, 14:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um 19.35 Uhr forderte die Rettungsleitstelle Coesfeld bei der Einsatzleitstelle der Kreispolizeibehörde dringende Unterstützung an. Der Rettungswagen war zu einer sogenannten „Hilflosen Person“ gerufen worden, die deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Nach dem Eintreffen des Rettungswagens begann der 28-Jährige zu randalieren und ergriff die Flucht. Ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, rannte der Mann über die Plaßstraße. Nur durch eine Vollbremsung konnten zwei Autofahrer einen Verkehrsunfall verhindern.

Die Flucht endete im Maisfeld

Der Mann schnappte sich anschließend ein Fahrrad von der Bushaltestelle an der Straße „Westerhoven“ in Ascheberg und flüchtete damit in Richtung Winkelstraße. Dort kam er auf einem Wiesenacker zu Fall. Die Flucht ging zu Fuß weiter. Die Sanitäter nahmen die weitere Verfolgung auf und konnte den Nordkirchener auf einem Maisfeld stellen, wo ihn auch die unterstützende Polizei in Gewahrsam nahm.

Nach dem Untersuchungsergebnis der hinzugezogenen Ärztin war der Mann, der nach eigenen Angaben Heroin und THC (Psychoaktive Substanz in Cannabis) konsumierte, nicht gewahrsamsfähig und wurde mit einem Rettungswagen zum St. Marien-Hospital in Lüdinghausen gebracht. Den vom Nordkirchener mitgeführte Hund nahm eine Tierpension in Obhut. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteln und Unbefugten Gebrauches des Fahrrades.

 

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