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22 neue Stellplätze am Friedhof – Wohnmobile und Dauerparker will hier aber niemand sehen

Neuer Parkplatz

Die Suche nach Parkplätzen am Friedhof in Herbern hat ein Ende. Am Donnerstag gab die Gemeindeverwaltung die neuen Stellflächen frei – und Bürgermeister Risthaus räumte mit einem Gerücht auf.

Herbern

, 16.05.2019 / Lesedauer: 2 min
22 neue Stellplätze am Friedhof – Wohnmobile und Dauerparker will hier aber niemand sehen

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (v.l.), Max Kersting (Firma Mors), Bestatter Michael Goßheger, Bauleiter Jan Rohlmann und Christian Scheipers, Fachgruppenleiter Tiefbau, gaben am Donnerstag den neuen Parkplatz frei. © Claudia Hurek

Die Suche nach Parkplätzen am Friedhof in Herbern hat ein Ende. Am Donnerstag (16. Mai) konnte die Verwaltung gemeinsam mit der Baufirma Mors den nun fertiggestellten, öffentlichen und barrierefreien Parkplatz seiner künftigen Bestimmung übergeben.

Nach sechs Wochen Bauzeit – „netto eigentlich nur vier Wochen, da die Osterferien dazwischenlagen“ – sind ab sofort insgesamt 22 Stellplätze auf einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern nutzbar.

Zufahrt über die Rankenstraße

Neben zwei 3,85 Meter breiten, gesondert ausgewiesenen Behindertenparkbuchten sollen auch die anderen 20 Plätze mit einer Breite von 2,70 Meter Bequemlichkeit beim Ein- und Aussteigen bieten. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich nach Angaben der Gemeinde auf rund 115.000 Euro.

Die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt über die Rankenstraße. „Die Hinweisschilder sind bestellt und werden beidseitig vom Team des Bauhofes aufgestellt“, sagte am Donnerstag Fachgruppenleiter Christian Scheipers.

Bürgermeister räumt mit Gerücht auf

Im Zuge der Bauarbeiten wurde ein unterirdischer Lagerraum abgebrochen und verfüllt. „Es handelte sich hierbei aber keinesfalls um einen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, wie man so manchen Geschichten entnehmen konnte, die im Dorf herumschwirrten“, sagte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus.

Selbstverständlich darf und soll der Parkplatz auch bei Fußballspielen oder von Touristen genutzt werden. „Wir möchten hier nur keine Dauerparker oder Wohnmobile sehen“, so der Bürgermeister. „Da würden wir dann auch einschreiten.“

22 neue Stellplätze am Friedhof – Wohnmobile und Dauerparker will hier aber niemand sehen

Die Zufahrt erfolgt über die Rankenstraße. © Claudia Hurek

Moderne LED-Leuchten sorgen, störungsfrei für die Anwohner, für ausreichend Helligkeit. Eine Bepflanzung entlang der Begrenzung erfolge im Herbst durch den Bauhof.

Als nächstes Projekt soll ein barrierefreier Zugang zum Friedhof von der Werner Straße aus entstehen (gegenüber Autohaus Klaves an der Querungshilfe).

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