Parteien begrüßen den Erhalt des Schulstandortes

Davensberg

DAVENSBERG Da sind sich die Fraktionen einmal einig. Der Grundschulstandort in Davensberg soll erhalten bleiben. Die Vertreter der einzelnen Parteien begrüßten am Donnerstag die Überlegungen von Kreis und Schulträger, den Erhalt einer Schulversorgung vor Ort durch einen Verbund mit der Grundschule Ascheberg zu sichern.

von Von Dennis Werner

, 04.03.2010, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Thema "Auflösung der Grundschule in Davensberg" ist vorerst vom Tisch.

Das Thema "Auflösung der Grundschule in Davensberg" ist vorerst vom Tisch.

Die SPD-Fraktion schließe sich dem Wunsch der Eltern an, in Davensberg ein qualitativ hochwertiges Lernangebot vorzuhalten, schreibt Christian Ley in einer Pressemitteilung seiner Partei. Nötig hierzu sei eventuell eine zeitliche Ausdehnung der Übermittagbetreuung, die für viele Eltern inzwischen gerne angenommen und deswegen stark ausgelastet wird. Eine Grundschule stelle einen wichtigen Standortfaktor für die Ortschaften der Gemeinde dar.

Grundschulen sollen in allen drei Orsteilen erhalten bleiben

Ähnlich sehen es auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Ludger Wobbe sowie die schulpolitische Sprecherin der Union, Maria Schulte-Loh. Gemeinsam mit der Verwaltung werde die Politik alles daran setzen, die Grundschulen an allen drei Standorten zu erhalten, so Wobbe. Sollte der Verbund kommen, müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden. So sei es beispielsweise notwendig, einen Bustransfer für Grundschüler aus Ascheberg nach Davensberg zu gewährleisten, wenn bei ihnen das Interesse am jahrgangsübergreifenden Lernen bestehe. Denn eine kleine Schule, so die CDU, biete auch Vorteile für die Lernenden.

Entwicklung der Schülerzahlen abwarten

Jochen Wismann, FDP-Fraktion, hofft auf den Erhalt der Grundschule Davensberg. "Wir wollen nicht, dass eine Schließung eintritt", sagte er. Durch einen Verbund wäre die Schule zunächst gesichert. Es bleibe jedoch abzuwarten wie sich die Schülerzahlen in Zukunft entwickeln.