Tradition der Pfarrfeste soll neu belebt werden – Herbern macht 2020 den Anfang

Neuer Pastoralplan

Auf 52 Seiten des neuen Pastoralplans werden die drei Kirchengemeinden in Ascheberg, Davensberg und Herbern ausführlich vorgestellt. Sie sollen sich künftig abwechseln mit der Ausrichtung von Pfarrfesten.

Herbern, Ascheberg

von Udo Kerkmann

, 09.04.2019, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tradition der Pfarrfeste soll neu belebt werden – Herbern macht 2020 den Anfang

Die Kirche St. Benedikt: In Herbern soll nächstes Jahr die Tradition der Pfarrfeste neu aufleben. © Vanessa Trinkwald (Archiv)

„Das hat uns jede Menge intensive Arbeit in der letzten Zeit gekostet, es wurde viel diskutiert und es wurden einige Liter Kaffee getrunken“, betonte Pfarrer Stefan Schürmeyer am vergangenen Sonntag (7. April) bei seiner Begrüßung im Pfarrheim.

„Wer Gemeinschaft sucht, kann sie bei uns finden.“
Pfarrer Stefan Schürmeyer

Der Pfarreirat St. Lambertus hatte die Gemeinde nach dem Gottesdienst zur Vorstellung des fertiggestellten Pastoralplanes eingeladen, um bei einem Glas Sekt auf die geleistete Arbeit anzustoßen und über die kommenden Entwicklungen in der Kirchengemeinde zu informieren.

Ein Ausschuss des Pfarreirates hatte sich seit 2017 intensiv mit der Erarbeitung des Plans auseinandergesetzt – mit dem Ziel, Bewährtes zu halten, aber auch den Mut zu haben, sich vor dem Hintergrund einer sich verändernden Kirche und Gesellschaft von Ideen und Projekten zu trennen, um so Ressourcen für neue Wege zu gewinnen.

Die Kirchengemeinden St. Lambertus in Ascheberg, St. Anna in Davensberg und St. Benedikt in Herbern sollen nach ihrer Fusion 2013 auch in Zukunft Orte des gelebten Glaubens bleiben. Gerade in Notsituationen sollen Gemeindemitglieder und Hilfesuchende durch Haupt- und Ehrenamtliche Beistand und Begleitung finden. „Wer Gemeinschaft sucht, kann sie bei uns finden. Wer Gott sucht, trifft in jeder unserer Gemeinden auf Menschen, die auf Fragen auch Antworten geben“, so Pfarrer Schürmeyer.

Pfarrfeste im jährlichen Wechsel

Im 52-seitigen Pastoralplan werden die einzelnen Kirchengemeinden ausführlich dargestellt und die Aufgaben und Ziele der einzelnen Akteure und Gremien beleuchtet. Neu ist, dass die unterbrochene Tradition der Pfarrfeste wiederbelebt werden soll und sie im Wechsel in den drei Gemeinden ausgerichtet werden. Hierzu wurde eine Projektgruppe gegründet. Herbern soll den Anfang machen – das Pfarrfest ist Stand jetzt für September 2020 geplant.

Außerdem soll der Pfarrbrief zukünftig verstärkt als Kommunikationsmedium genutzt werden. Ein weiterer Punkt ist, dass das Interesse am Gottesdienst und am Gemeindeleben durch attraktive musikalische Angebote gestärkt werden soll.

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