Planungsausschuss begrüßt Radweg-Ausbau

Von Davensberg nach Amelsbüren

"Endlich können wir sicher mit dem Fahrrad von Ascheberg über Davensberg nach Münster fahren." Nicht nur CDU-Fraktionschef Ludger Wobbe begrüßte den Vorstoß des Kreises Coesfeld, den Radweg entlang der K39 von Davensberg nach Amelsbüren auszubauen. Was die Gemeinde das kosten soll, erfahren Sie hier.

ASCHEBERG

, 17.09.2016, 07:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

In drei Bauabschnitten soll der Weg innerhalb von fünf Jahren entlang der Amelsbürener Straße angelegt werden. Der Planungsausschuss stimmte am Dienstagabend für eine Wegbreite von 2,5 Metern, was Kosten von rund 1,5 Millionen Euro bedeuten würde. Der Anteil der Gemeinde liegt bei rund 450.000 Euro.

Der Ausbau des Radwegs ist förderfähig

Damit würde sich der Radweg in das "Veloroutennetz" der Stadt Münster einfügen, die ihr Umland mit Radwegen, die einen bestimmten Standard erfüllen, vernetzen möchte. Vorteil: Das Programm ist förderfähig. "Allerdings könnte das bedeuten, dass wir künftig alle neuen Radwege nach diesem Standard bauen müssten, um die Förderung nicht zu verlieren", gab Volker Müller-Middendorf (UWG) zu bedenken. "Und das würde dann vermutlich an manchen Stellen teurer werden."

Bauamtsleiter Klaus van Roje räumte ein, dass die Stadt Münster das Konzept für sich selbst verbindlich verfasst hat; andere Kommunen, darunter Ascheberg, haben sich jedoch vorbehalten, dass "Abweichungen von den Mindestanforderungen in bestimmten Fällen nicht auszuschließen sind".

Von Herbern zum Bahnhof Mersch über kurvige Landstraße

Ludger Wobbe regte an, eine Veloroute von Herbern zum Bahnhof Mersch zu beantragen. "Bisher muss man da entlang einer kurvigen Landstraße fahren." Van Roje erklärte, dass die Gemeinde bereits einen Antrag beim Kreis gestellt habe. "Der Radweg ist dort aber nicht mal unter den Top 30 der Prioritätenliste aufgeführt", machte er wenig Hoffnung, dass das Projekt in naher Zukunft umgesetzt wird.

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