Schließt der Profilschul-Standort in Herbern?

Thema im Schulausschuss

Alle Schüler der Profilschule Ascheberg sollen künftig an einem Standort unterrichtet werden. Die Verwaltung will ein Konzept erstellen, auf dessen Grundlage die Entscheidung getroffen werden soll, ob der Profilschulstandort in Herbern aufgegeben wird. Dann würde sich das Schulleben auf den Standort in Ascheberg konzentrieren.

ASCHEBERG

, 27.09.2017, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schließt der Profilschul-Standort in Herbern?

In der Theodor-Fontane-Schule in Herbern könnten schon 2013 Siebtklässler der Profilschule einziehen. Foto: Brede

Das ist Thema im anstehenden Schulausschuss am Donnerstag, 5. Oktober. Hintergrund dieser Überlegung sind die Prognosen des Schulentwicklungsplans, der in den nächsten Jahren von einer dreizügigen Profilschule ausgeht. „Durch einen Schulstandort (…) würden sich zahlreiche Vorteile für die Schüler, Lehrer und auch den Schulträger ergeben“, teilt die Ascheberger Gemeindeverwaltung mit.

Allerdings sei schon jetzt abzusehen, dass die aktuellen Raumkapazitäten am Standort in Ascheberg nicht vollkommen ausreichen werden, um den Bedarf zu decken. Mithilfe eines externen Partners will die Gemeinde deshalb ein „aktualisiertes Gesamtkonzept“ für die Profilschule erstellen, das ein Raumkonzept beinhaltet.

Erst, wenn sich die Politik für einen alleinigen Standort in Ascheberg entschieden hat, stellt sich die Frage nach einer Weiternutzung des Schulzentrums in Herbern, so die Verwaltung.

Termin: Schul- und Kulturausschuss am Donnerstag, 5. Oktober, um 18 Uhr im Bürgerforum, Dieningstraße 7. Die Sitzung ist öffentlich.

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Polizeieinsatz an Flüchtlingsheim

Jäger am Flüchtlingsheim kann Aufregung nicht verstehen: „Er hat sogar noch nett gegrüßt“