Schwimmkurse in Osterferien: Gemeinde will coronabedingten Nicht-Schwimmern vorbeugen

Hallenbad in Herbern

Die Gemeinde Ascheberg will die Coronadefizite aufholen und so vielen Kindern wie möglich das Schwimmenlernen ermöglichen. Im Zweifel sollen dafür öffentliche Schwimmzeiten wegfallen.

Ascheberg, Herbern, Davensberg

, 05.03.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Gemeinde Ascheberg will so vielen Kindern wie möglich in mehreren Schwimmkursen das Schwimmen beibringen.

Die Gemeinde Ascheberg will so vielen Kindern wie möglich in mehreren Schwimmkursen das Schwimmen beibringen. © Eva-Maria Spiller

„Uns ist wichtig, dass jedes Kind schwimmen kann“, sagte Jürgen Stenkamp von der Gemeindeverwaltung am Dienstagabend (2. März) in der Sitzung des Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschusses (JSSA) in der Sporthalle der Profilschule in Ascheberg. Damit antwortete er auf die Sorge, die Petra Haverkamp (SPD) kurz zuvor geäußert hatte: dass durch die coronabedingten Schließungen der Frei- und Hallenbäder keine Schwimmkurse stattfinden und die Kinder in der Gemeinde nicht Schwimmen lernen können.

Im Zweifel soll es keine öffentlichen Badezeiten geben

Doch die Verwaltung selber hatte sich zuvor auch schon Gedanken zu genau dieser Problematik gemacht. Und will „sobald wie möglich verstärkt Schwimmkurse“ anbieten. Dafür sei man mit der Schwimmmeisterin, aber auch mit der DLRG im Gespräch - denn ohne ehrenamtliche Hilfe gehe es wohl nicht. „Wir planen, wenn möglich, Schwimmkurse in den Osterferien“, erklärte Stenkamp weiter. Und im Zweifel auch unter Verzicht der öffentlichen Badezeiten.

Jetzt lesen

„Wir wissen noch nicht genau, wie wir es angehen. Die Listen mit Kindern, die Schwimmen lernen wollen, sind da. Wir wollen allen die Möglichkeit geben“, so Stenkamp. Volker Brümmer von der SPD äußerte seine Bedenken, ob der Personalbedarf durch DLRG und Schwimmmeisterin abgedeckt sei. Das aber bejahte Stenkamp.

Lesen Sie jetzt