So geht der Glasfaserausbau in Ascheberg voran

Schnelles Internet

Der Glasfaserausbau in Ascheberg geht in großen Schritten voran, in Davensberg sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, in Herbern wird gebuddelt. Ein Sprecher von Unitymedia hat eine Prognose, ab wann in der gesamten Gemeinde Internet per Glasfaser verfügbar sein soll.

ASCHEBERG

, 18.07.2017, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
So geht der Glasfaserausbau in Ascheberg voran

Arbeiter Ion Dobos arbeitet mit seinen Kollegen im Bereich Siepenweg, Spormakerstraße an der Verlegung des Glasfaserkabels im Auftrag von Unitymedia.

Bekanntlich wühlen sich momentan zwei Anbieter wie die Maulwürfe durch Aschebergs Untergrund: Die Firma Unitymedia aus Köln verlegt Glasfaser für ultraschnelles Internet; und die Telekom rüstet ihre Datenleitungen mittels Vektoring-Technik auf.

Das ist ein Verfahren, das schnelleres Internet ermöglicht, aber abhängig von der Entfernung zum nächsten Verteilerpunkt ist. Faustformel: je näher am Kasten, desto schneller die Netzleistung, wenn auch längst nicht so wie beim Glasfaser-Strang

Ausbau befindet sich auf einem guten Weg

Dennoch will die Telekom ihren Kunden das neue Angebot machen und befindet sich mit dem Ausbau auf gutem Weg. Aschebergs Tiefbauamtschef Christian Scheipers weiß: „In Davensberg sind die Arbeiten abgeschlossen, in Ascheberg ist fast alles fertig und laufen die Arbeiten noch einige Wochen.“

Auch die Glasfaser-Verkabelung von Unitymedia liegt gut in der Zeit. „Im Moment sind wir sogar doppelt so schnell wie geplant“, sagt Sprecher Olaf Winter auf Anfrage. Dieses Zeitpolster wolle man nutzen, um etwaige Verzögerungen ausgleichen zu können. Winter: „Es bleibt bei unserem Versprechen: Spätestens zu Ostern 2018 ist in der gesamten Gemeinde Internet per Glasfaser verfügbar.“

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Mit sechs bis acht Verlege-Kolonnen, so Scheipers, sind die beiden Anbieter derzeit in der Gemeinde unterwegs. „In Ascheberg im Industriegebiet und in Herbern im Bereich Siepen und dem Neubaugebiet Mühlenberg“, sagt Scheipers. Dort hat es Unitymedia laut Scheipers besonders leicht. „In Vorbereitung auf den Glasfaser-Anschluss haben wir dort schon Leerrohre gelegt.“  

Gewährleistung gilt noch mehrere Jahre danach
Auch wenn die Arbeiten demnächst abgeschlossen sind, könnten später erneut Bautrupps anrücken. Grund: Die Gemeinde lässt einige Wochen nach dem Abschluss die Qualität der Arbeit überprüfen. Ist Pflaster beispielsweise schlecht verlegt, müssen die Firmen nacharbeiten. „Die Gewährleistung gilt noch mehrere Jahre danach“, sagt Christian Scheipers. Er bittet zudem um Geduld, was das Sand-/Splittgemisch auf den wiederhergestellten Pflasterflächen angeht. Das müsse einige Zeit bleiben, damit es der Regen einwaschen kann.

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