So sieht es im Haus Berger in Herbern aus

Im Herbst bezugsfähig

Nichts mehr zu sehen am ehemaligen Haus Berger an der Südstraße in Herbern: Bauarbeiter haben das Gebäude komplett eingerüstet und blickdicht verkleidet. Die Arbeiten sind in vollem Gange. Am Dienstag haben Mitarbeiter der Firma Schäper damit angefangen, das Dach zu isolieren. Wir durften hinein und haben Bilder mitgebracht.

HERBERN

07.06.2017, 07:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Rückseite des Gebäudes lagern die Arbeiter die Baumaterialien. Am Dienstag haben sie das Dach isoliert.

Auf der Rückseite des Gebäudes lagern die Arbeiter die Baumaterialien. Am Dienstag haben sie das Dach isoliert.

Im Erdgeschoss ist das Haus komplett entkernt. Hier entstehen Räumlichkeiten für die Offene Jugendarbeit Ascheberg (OJA), die im Haus Berger einen neuen Herberner Treff einrichten will. Außerdem ist genug Platz für einen Schulungsraum, in dem zum Beispiel Deutschunterricht für Flüchtlinge stattfinden kann.

Zudem hat die Ascheberger Tafel im Haus Berger eine neue Heimat gefunden. Im hinteren Bereich soll demnächst die Herberner Ausgabestelle entstehen – inklusive barrierefreier Zugang, sodass die Tafelmitarbeiter die Lebensmittel per Hubwagen anliefern können. „Das ist für uns eine große Erleichterung“, sagte Tafel-Vorstandsmitglied Hanna Schlinge.

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Umbauarbeiten: So sieht es am ehemaligen Haus Berger aus

Die Bauarbeiten am ehemaligen Haus Berger an der Südstraße in Herbern schreiten voran. Derzeit sind die Mitarbeiter der Firma Schäper damit beschäftigt, das Dach zu isolieren. Wenn die Umbau- und Sanierungsarbeiten im Zeitplan bleiben, und danach sieht es derzeit aus, kann die Gemeinde das Haus Ende Oktober nutzen. Die Tafel bekommt hier ihre neue Ausgabestelle, die Offene Jugendarbeit (OJA) will hier ihren neuen Herberner Treff betreiben und es soll Schulungsräume für Sprachunterricht für Flüchtlinge geben.
06.06.2017
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So sieht es im Inneren des Haus Berger aus.© Foto: Claudia Hurek
So sieht es im Inneren des Haus Berger aus.© Foto: Claudia Hurek
Auf der Rückseite des Gebäudes lagern die Arbeiter die Baumaterialien. Am Dienstag haben sie das Dach isoliert.© Foto: Claudia Hurek
So sieht es im Inneren des Haus Berger aus.© Foto: Claudia Hurek
Das Gebäude ist komplett verkleidet. Hier die Ansicht von der Südstraße aus.© Foto: Claudia Hurek
Das Gebäude ist komplett verkleidet. Hier die Ansicht von der Südstraße aus.© Foto: Claudia Hurek
Auf der Rückseite des Gebäudes lagern die Arbeiter die Baumaterialien. Am Dienstag haben sie das Dach isoliert.© Foto: Claudia Hurek
So sieht es im Inneren des Haus Berger aus.© Foto: Claudia Hurek
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151.200 Euro zahlt die Gemeinde

Und wenn die Arbeiten im Zeitplan bleiben – laut Auskunft der Gemeinde Ascheberg sieht es danach auch aus – ist das Haus im Herbst bezugsfähig: „Spätestens“, wie Architekt Thomas Frigge im März zu Beginn der Bauarbeiten gegenüber unserer Redaktion sagte.

Finanziell stemmt die Gemeinde die Umbau- und Sanierungsarbeiten der ehemaligen Metzgerei Berger mit einer Zuwendung von 226.800 Euro aus dem Städtebau-Sonderprogramm des Landes NRW zur Integration von Flüchtlingen. „Die restlichen 40 Prozent der Baukosten, also 151.200 Euro, übernehmen wir als Gemeinde“, so Hauptamtsleiterin Anne Markfort auf Anfrage unserer Redaktion.

Die in der oberen Etage des Hauses beheimateten Flüchtlinge hat die Gemeinde für die Dauer der Bauarbeiten anderweitig untergebracht.

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