Solaranlage erzeugte bereits 64 Kilowatt Strom

ASCHEBERG Am Mittwoch hieß es laut Rainer Bultmann, einer der beiden Geschäftsführer der "BürgerSolarKraftwerk Ascheberg-1 GbR", bereits: "Wir liegen bestens im Zeitplan". Am darauf folgenden Tag konnten die Installationsarbeiten der Photovoltaikanlage beendet werden.

von Von Daniel Rustemeyer

, 04.07.2008, 18:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rainer Bultmann, Hans-Werner Schlottbohm (UWG) Ludger Wobbe (CDU) und Dr. Kai Habersaat (UWG) kamen am Donnerstagabend zu einem Ortstermin zusammen.

Rainer Bultmann, Hans-Werner Schlottbohm (UWG) Ludger Wobbe (CDU) und Dr. Kai Habersaat (UWG) kamen am Donnerstagabend zu einem Ortstermin zusammen.

"Die Anlage passt optisch gut auf das Dach", teilte der Experte am Abend bei einem Ortstermin mit, "die Anlage ist auch von der Form her ausgereizt". Am Montag wurde mit den Arbeiten begonnen und schon wenige Tage später war eine Leistung von 64 Kilowatt Strom zu verzeichnen, der nun in das öffentliche Netz des Energieversorgers RWE eingespeist wird.

"Später ist der Strom allerdings für die Schule bestimmt", lenkte Dr. Kai Habersaat (UWG) direkt ein. Die Einspeisung des Stroms läuft über die modernen Wechselrichter im Keller der Schule - von dort wird aus Gleichstrom Wechselstrom. Ein Display zur Visualisierung wird in den nächsten Wochen noch angebracht.

120000 Euro teure Anlage

Ebenfalls kann die rund 120 000 Euro teure Anlage, die aus insgesamt 171 Modulen besteht, auch einen Blitzableiter vorweisen. "In einem Jahr sollte die Anlage etwa 24 000 Kilowatt Strom erzeugen", prognostizierte Rainer Bultmann, der zusammen mit Ralf Dohmen das Unternehmen "SunEffects" leitet.

Neben den beiden Fachmännern überzeugten sich auch einige Ratsmitglieder von der Solaranlage. Das dahinter stehende bürgerliche Engagement, das aus der Politik von CDU und UWG nicht nur angestoßen, sondern auch während den Projektarbeiten begleitet wurde, zielt auf weitere Beteiligungen ab.

Weitere mögliche Standorte

"Wunsch wäre es, wenn es solch eine Solaranlage z.B. auch in Herbern zu realisieren wäre", urteilte Ludger Wobbe (CDU). Es gäbe noch weitere Standorte für ein derartiges Vorhaben, teilte Hans-Werner Schlottbohm (UWG) mit und verwies hier auf die "1a-Lösung" an der Lambertusschule.