Spende für tolle Projekte: Große Freude bei Kita und Profilschule

rnLensing Hilfswerk

Alle zwei Jahre lobt das Lensing Hilfswerk einen ansehnlichen Betrag für besondere Bildungsprojekte in Ascheberg aus. Über eine Zuwendung dürfen sich jetzt zwei Einrichtungen freuen.

Ascheberg

, 08.09.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Lensing Hilfswerk, das verbunden ist mit dem Medienhaus Lensing, das diese Veröffentlichung herausbringt, stellt alle zwei Jahre Zuschüsse für besondere Bildungsprojekte in Ascheberg zur Verfügung. Die Jury hat vor einigen Wochen getagt und zwei Projekte als besonders förderungswürdig auserkoren. Sie verteilte einen Haupt- und einen Anerkennungspreis.

Über einen Hauptpreis in Höhe von 2500 Euro darf sich die Profilschule Ascheberg freuen. Sie hat sich mit dem Projekt „Erweiterung digitales Lernen/Anschaffung von Notebooks“ beworben und gewonnen.

Spende für tolle Projekte: Große Freude bei Kita und Profilschule

Die Profilschule befindet sich auf einen guten Weg zur volldigitalen Einrichtung, erzählt Schulleiter Jens Dunkel. „Erst vor drei Jahren haben wir alle Klassenräume einheitlich digitalisiert.“ Dank der Hilfe des Fördervereins stieg in Zeiten des Corona-Lockdowns die Zahl der Laptops schnell an. „Innerhalb kürzester Zeit besorgte der Förderverein 30 gebrauchte Notebooks“, sagt Lehrer und Schul-IT-Experte Florian Schulte.

„Und dann wurden diese Geräte ebenso schnell mit der entsprechenden Software ausgestattet“, sagt Fördervereins-Vorsitzender Alexander Neumann. So war dann gewährleistet, dass auch diejenigen Schüler am Fern-Unterricht teilnehmen konnten, die zuvor nicht über die technische Ausrüstung verfügten.

„Digital noch etwas oben drauf“

Dank der Spende des Lensing Hilfswerkes kann die Profilschule „digital noch etwas oben drauf machen“, sagt Jens Dunkel. So könne er sich vorstellen, das Geld für Hard- und Software einzusetzen, um das Homeschooling „für den Fall der Fälle“ noch besser abzusichern.

Mit der Gemeinde habe er zudem Gespräche geführt, um mehr Ipads für die Schüler anschaffen zu können. „Unser Ziel ist eine 1:1-Ausstattung“, sagt der Schulleiter. Heißt jeder der 440 Profilschüler soll leihweise ein eigenes Tablet mit der entsprechenden Software zur Verfügung gestellt bekommen.

Anerkennungspreis für die Kita St. Katharina

Ein Anerkennungspreis über 500 Euro fließt an den Förderverein der Kindertagesstätte St. Katharina/St. Lambertus in Ascheberg. Die Bewerbung des Fördervereins trug den Titel „Naturwissenschaftlicher Werkraum“ für die Kita St. Katharina. Robert Klaas vom Förderverein erklärt: „Wir wollen einen festen Pavillon anschaffen, in dem wir den Kindern handwerklich-naturwissenschaftliches Wissen vermitteln können.“

Er habe zu Beginn der Coronazeit, als sich das Familienleben häufiger als sonst zu Hause abspielte, festgestellt, welchen Spaß die Kinder am Werken gehabt hätten. „Die waren ganz glücklich, wenn sie einen Hammer in die Hand nehmen durften und unter Anleitung mitarbeiten konnten.“

Gute Laune bei der Scheckübergabe: Max (4, v. l.), Henry (5) und Michel (4) präsentieren stolz den Scheck. Es freuen sich (v. l.) Kita-Leiterin Anna-Karina Lemke, Jörg Heckenkamp (Lensing Hilfswerk/RN), Sandra Schulz (Verbundleitung) sowie Robert und Sebastian Klaas vom Förderverein.

Gute Laune bei der Scheckübergabe: Max (4, v. l.), Henry (5) und Michel (4) präsentieren stolz den Scheck. Es freuen sich (v. l.) Kita-Leiterin Anna-Karina Lemke, Jörg Heckenkamp (Lensing Hilfswerk/RN), Sandra Schulz (Verbundleitung) sowie Robert und Sebastian Klaas vom Förderverein. © Jörg Heckenkamp

Vor diesem Hintergrund wolle die Kita mehr handwerkliches Verständnis den Jungen und Mädchen vermitteln. „Der Pavillon soll in den warmen Monaten des Jahres auf unserer Terrasse aufgebaut werden. Wir wollen ihn im Frühjahr anschaffen“, sagt Kita-Leiterin Anna-Karina Lemke auf Anfrage der Redaktion. Die Kita im Herzen Aschebergs betreut 78 Kinder von ein bis sechs Jahren in vier Gruppen.

Die Kita St. Katharina hatte bereits vor zwei Jahren vom Lensing Hilfswerk einen Hauptpreis erhalten und sollte eigentlich nicht ein zweites Mal bedacht werden. Doch das Projekt fand so viel Anklang bei der Jury, dass sie sich entschloss, einen Anerkennungspreis zu vergeben.

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