Stolperfallen auf der Altenhammstraße in Herbern

Pflaster und Regenrinne

Einige Pflastersteine ragen aus dem Gehweg heraus, die Regenrinne ist teils marode. Die Altenhammstraße in Herbern ist nur eingeschränkt für ältere Bürger oder Menschen mit Behinderung zu nutzen und bietet einige Stolperfallen. Das ergab eine Ortsbesichtigung.

HERBERN

, 02.12.2016, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stolperfallen auf der Altenhammstraße in Herbern

Beim "Rollatortag" im September aufgedeckte Schäden an der Altenhammstraße.

Die Ergebnisse dieser Begehung vom September stellte Michaela Ringelkamp vom Tiefbauamt Dienstagabend dem Ausschuss für Senioren und Soziales vor. Beim Rollatortag haben Vertreter des Seniorenbeirates und der Gemeinde sich neuralgische Punkte in allen drei Gemeindeteilen angeschaut. In Herbern die Altenhammstraße zwischen Münsterstraße und Schulzentrum.

„Direkt am Anfang haben Baumwurzeln das Pflaster hochgedrückt“, berichtete Ringelkamp den Ausschussmitgliedern, die auf dem Bauernhof des Sozialwerkes St. Georg tagten. Diese Stelle sei für Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen nur schwer passierbar. „Das werden wir im kommenden Jahr angehen“, so die Expertin.

Wegsperre auf Fußweg ist deutlich zu schmal

Weiterer Arbeitsauftrag: die Wegsperre auf dem Fußweg zwischen Alten- und Neuenhammstraße kritisch zu überprüfen. Sie stehe an einem falschen Platz und sei zu schmal. Ringelkamp: „Erforderlich ist ein Mindestdurchlass von 1,50 Meter. Hier sind es nur 1,08 Meter.“ Künftig wolle die Gemeinde sämtliche Wegsperren Aschebergs unter die Lupe nehmen.

Zurück zur Altenhammstraße: Ein Mangel, den die Begehung im September ans Tageslicht förderte, ist bereits abgestellt. Ringelkamp: „Es fehlte ein Fuß-/Radweg-Schild. Das ist montiert.“ Zu Stolperfallen entwickeln sich auch marode Abschnitte der Regenrinne. „Jedes Jahr reparieren wir Teilstücke davon“, sagt Michaela Ringelkamp auf RN-Anfrage, „das soll auch in den künftigen Jahren weiter geschehen.“ 

Werden LKW auf der Altenhammstraße verboten?

Sie wolle das nicht auf einmal machen, um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Die Altenhammstraße, sagte Karl-Heinz Bartsch vom Seniorenbeirat vor dem Ausschuss, sei insgesamt gefährlich für Senioren und auch für Kinder. Wenn sich dort zwei LKW begegnen würden, sei für Fußgänger kein Platz mehr.

Bartsch regte an, darüber nachzudenken, „LKW dort ganz zu verbieten oder eine Durchfahrtsperre zu installieren. Das würde die Straße lebenswerter machen.“

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