SV Herbern ohne seinen Antreiber in Gemen

Fußball: Landesliga

Am Sonntag müssen die Fußballer des SV Herbern knapp 74 Kilometer zurücklegen, um bei der Westfalia Gemen anzutreten. SVH-Coach Holger Möllers muss durch den Ausfall von Oscar Cabrera auf eine wichtige Stütze verzichten, doch sein Team reist als Tabellenführer und damit mit dem nötigen Selbstbewusstsein an.

HERBERN

, 18.08.2017 / Lesedauer: 2 min
SV Herbern ohne seinen Antreiber in Gemen

Mittelfeldmann Oscar Cabrera (M.), hier in der Vorsaison im Spiel gegen Gemen, wird dem SV Herbern bei der Auswärtspartie gegen die Westfalia fehlen. Er weilt im Urlaub.

Fußball: Landesliga 4 Westfalia Gemen – SV Herbern Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz, Coesfelder Straße 17, 46325 Borken

In der vergangenen Woche fuhren die Herberner einen souveränen 4:1-Erfolg über Eintracht Coesfeld ein und setzten sich damit gemeinsam mit dem SC Münster 08 und dem TuS Altenberge an die Spitze. Doch im zweiten Saisonspiel bei Westfalia Gemen, das sich zum Auftakt 2:2-Remis vom SV Burgsteinfurt trennte, fehlt Möllers eine wichtige Stütze: Mittelfeld-Antreiber Oscar Cabrera befindet sich im Urlaub.

„Bröer prädestiniert dafür“

Doch der Coach weiß, wer in Gemen in die Rolle des Spielmachers beim SV Herbern schlüpfen kann. „Tim Bröer ist quasi prädestiniert dafür“, so Möllers. Ebenso fehlen wird weiterhin der zuletzt verletzte Gonzalo Redondo Conde, der sich im Aufbautraining befindet. Wiederum wieder an Bord sind Sebastian Schütte und Jannick Närdemann.

Beim Gegner aus Gemen verhält es sich anders. Coach Georg Geers kann aus dem Vollen schöpfen und hat insgesamt 24 Spieler zur Verfügung. „Wir wollen am Sonntag auf das Spiel gegen Burgsteinfurt aufbauen. Gerade zuhause haben wir in der vergangenen Saison gut gestanden. Ich hoffe, dass wir unsere Heimstärke als Vorteil nutzen können“, sagte der Gemener Trainer. Sein Team habe nach dem späten Ausgleich in Burgsteinfurt in der 95. Minute einen Motivationsschub bekommen.

Doch Geers weiß um die Stärken der Möllers-Elf. „Die Herberner überzeugen durch ihre Spiel- und Zweikampfstärke“, so Georg Geers, „die haben zudem vorne schnelle Spieler, die mit ihren Dribblings beim Gegner für Probleme sorgen, und sind stark bei Standards“.

„Abgezockte Mannschaft“

Holger Möllers wiederum warnt vor Westfalia Gemen und lässt sich von dem 2:2 zum Auftakt gegen Burgsteinfurt nicht täuschen. „Gemen hat eine sehr abgezockte Mannschaft. Da müssen wir an unsere Leistungsgrenze gehen, um Punkte mitnehmen zu können“, sagte der Herberner Übungsleiter. 

 

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