In Herbern geht’s mit dem Kuschel-Teddy in die mobile Klinik

Teddyklinik

Um Kindern die Angst vor dem Arzt zu nehmen, bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zum Herberner Frühlingsfest eine Teddyklinik an. Dabei geht es ähnlich zu, wie bei einem echten Arztbesuch.

Herbern

, 28.03.2019, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
In Herbern geht’s mit dem Kuschel-Teddy in die mobile Klinik

Caro Stöver (v.l.), Sophia Schafmann, Alina Schwuntek, Dörte Kaufmann, Peter Koch, Phillis Krämer und Chiara Meistrell sind schon ganz gespannt, wie viele kleine Patienten mit ihren kranken Kuscheltieren am Sonntag die Teddy-Klinik besuchen werden. © Claudia Hurek

Ein Arztbesuch kann oftmals ziemlich anstrengend sein, vor allen Dingen dann, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zukommt.

Ganz besonders für Kinder ist der Gang zum Arzt mit viel Unsicherheit verbunden. Um den Kids ein wenig Angst und diese Unsicherheit zu nehmen, ist die „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“ entwickelt worden. Hier erleben die Kinder gemeinsam mit ihrem Kuscheltier spielerisch Behandlung und Untersuchungen. „Es geht hier nicht um die Reparatur eins kaputten Kuscheltiers“, so JRK Vorsitzender Peter Koch. „Uns geht es darum, dass die Kids spielerisch auf einen Arztbesuch vorbereitet werden.“

Auch andere Kuscheltiere sind willkommen

Am Sonntag, 31. März, zum Frühlingsfest in Herbern öffnet die mobile Teddyklinik erstmals in der Zeit von 11 bis 18 Uhr ihre Pforten im Festzelt auf der Amtswiese. „Wir hoffen, dass uns viele Teddyeltern (selbstverständlich sind aber auch alle anderen Arten von Kuscheltieren hier herzlich willkommen) besuchen“, so Koch.

Gemeinsam mit Caro Stöver, Sophia Schafmann, Alina Schwuntek, Dörte Kaufmann, Phillis Krämer und Chiara Meistrell stellt er das „Ärzteteam“ der Klinik; natürlich stilecht in weißen Kitteln, mit Namensschild und dem obligatorischen Stethoskop um den Hals. Den Kindern werden Themen wie Gesundheit, Vorsorge, Untersuchung und Behandlung spielerisch nähergebracht, um so eventuelle Ängste und Hemmungen abzubauen.

Ein Platz im Wartezimmer

Genau wie bei einem richtigen Arztbesuch gibt es in der mobilen Klinik eine Anmeldung und ein Wartezimmer. Hier müssen die Teddyeltern erst einmal alle Fragen rund um ihren kuscheligen Liebling beantworten, bevor es anschließend zur Untersuchung geht. Die „Patienten“ können gewogen, vermessen und sogar geröntgt werden. Anschließend wird mit den Teddyeltern die Therapie für den Patienten besprochen. Die Daten des Kuscheltieres tragen die „Ärzte“ in einen Gesundheitspass ein, den die Teddyeltern mit nach Hause nehmen dürfen.

Für Kinder, die ihr Kuscheltier zu Hause vergessen haben, stehen einige „Leihkuscheltiere“ zur Verfügung. „Wir freuen uns echt schon richtig darauf und sind ganz gespannt“, so Peter Koch.

Wer es am Sonntag nicht nach Herbern schafft, kann die Teddyklinik auch am 7. April, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr, in Ascheberg während der Gewerbeschau „Go west“ in den Räumen der Firma Klaas besuchen.

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