Übungstag interessierte nur zwei Jugendliche

Feuerwehr

Die Feuerwehr hatte alle Herberner zu einem offenen Übungstag eingeladen - aber es kamen am Samstag weniger als erwartet, nämlich nur zwei. Carsten Gausepohl von der Feuerwehr wusste auch warum: Das Fußballspiel Schalke gegen Borussia Dortmund war den Menschen wichtiger. Verständlich.

HERBERN

von Von Lea Krüger

, 15.04.2012, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Carsten Gausephol nahm sich viel Zeit, um den beiden Jugendlichen die Ausrüstung und die technischen Geräte vorzustellen, auch für Nachfragen war Platz.

Carsten Gausephol nahm sich viel Zeit, um den beiden Jugendlichen die Ausrüstung und die technischen Geräte vorzustellen, auch für Nachfragen war Platz.

Trotzdem nahmen sich die sechs anwesenden Feuerwehrmänner viel Zeit für die beiden Gäste. Diese wurden zuerst durch das Gerätehaus geführt und durften sich alles ansehen. Im Anschluss stellte die Feuerwehr ihre Einsatzfahrzeuge vor: einen Rüstwagen für allgemeine Geräte und zwei Löschgruppenfahrzeuge. Carsten Gausephol zeigte den Jugendlichen Werkzeuge und Geräte: „Die Feuerwehr ist für jede erdenkliche Situation gewappnet, deswegen haben wir auch eine so große und vielseitige technische Ausrüstung.“ Nach der Besichtigung ging es mit den beiden Löschgruppenfahrzeugen weiter nach Westerwinkel. „Wir werden jetzt hier einen so genannten klassischen Löschangriff durchführen.“ Darunter versteht man das Abpumpen von Wasser aus einem Gewässer statt aus einem Hydranten. Und hier konnten die Jugendlichen auch gleich mit anfassen. 

 Gausepohl: „Uns hat das allen Spaß gemacht, und ich denke, wir werden einen solchen Übungsnachmittag im Sommer nocheinmal anbieten. Ich bin sicher, dass dann mehr Interessenten kommen werden.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Übungstag der Feuerwehr

Blauröcke zum Anfassen: Wer sich für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Hebern interessiert, hatte am Samstag die Möglichkeit, diese hautnah zu erleben. Die Feuerwehr hat ihre Geräte und ihre Arbeit vorgestellt.
14.04.2012
/
Fotos: Lea Krüger
Und dann konnten die beiden Gäste selbst erleben, wie es sich anfühlt, mit einem echten Löschschlauch umzugehen.
An der Gräfte auf Westerwinkel wurde ein klasischer Löschangriff durchgeführt. Gausephol erklärte auch hier die Funktion und den Aufbau der nötigen Ausrüstung.
Carsten Gausephol stellte jedes wichtige Gerät der Ausrüstung vor.
Mit Hilfe dieser Pumpe am Löschfahrzeug wurde das Wasser aus der Gräfte gepumpt.
Carsten Gausephol nahm sich viel Zeit, um den beiden Jugendlichen die Ausrüstung und die technischen Geräte vorzustellen, auch für Nachfragen war Platz.
Im Vorfeld wurde das Gerätehaus schon gefegt und auf Vordermann gebracht.
Schlagworte