Maskenpflicht, Außer-Haus-Verkauf, Quarantäne: Verstärkte Kontrollen in Ascheberg

rnLockdown im November

Mit den neuen Corona-Regeln und dem Lockdown werden in der Gemeinde Ascheberg erneut die Kontrollen verstärkt. Dabei gibt es bestimmte Orte und Einrichtungen, die besonders überprüft werden.

Ascheberg, Herbern

, 02.11.2020, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie im letzten Lockdown im Frühjahr wird es bei diesem Teil-Lockdown, der mindestens bis Ende November gilt, verstärkte Kontrollen in der Gemeinde Ascheberg geben. Mit Blick auf die neue Coronaschutzverordnung, die der Gemeinde seit Freitag (30. Oktober) vorliegt und die seit Montag (2. November) gilt, rücken einige Bereiche ganz besonders in den Fokus.

„Wir werden an der einen oder anderen Stelle unverhofft auftauchen und die Maßnahmen kontrollieren“, erklärt Helmut Sunderhaus, Leiter des Fachbereiches Verwaltung, Finanzen, Wirtschaftsförderung, der Gemeinde Ascheberg. Demnach werden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes etwa gastronomische Betriebe aufsuchen. Dort werde man dann ganz genau hinschauen, ob etwa nur der Außer-Haus-Verkauf, der erlaubt ist, angeboten wird.

Geschäfte und öffentliche Einrichtungen in Ascheberg werden kontrolliert

Darüber hinaus werden in den Geschäften die neue Kunden-Obergrenze (maximal darf sich ein Kunde auf zehn Quadratmetern Fläche aufhalten) sowie die vorgegebenen Hygienemaßnahmen wie etwa das Bereitstellen von Desinfektionsmittel überprüft.

Aber auch das richtige Tragen der Alltagsmaske - so wurde der Mund-Nasen-Schutz nun in der neuen Verordnung genannt - werde man stichprobenartig und intensiver als in der Vergangenheit während des Lockdowns in öffentlichen Einrichtungen kontrollieren, so Sunderhaus weiter.

Für die Kontrollen im Außendienst wird das Ordnungsamt ab sofort auch von zwei zusätzlichen Mitarbeitern, die eigentlich in anderen Bereichen der Gemeindeverwaltung arbeiten, unterstützt. Weil sie freie Kapazitäten haben, können sie laut Sunderhaus stundenweise hinzu gezogen werden.

Quarantäne-Brief wird persönlich vorbei gebracht

Viel Arbeit bereitet dem Ordnungsamt der Gemeinde Ascheberg weiterhin die Mitteilung über Quarantänemaßnahmen. Nachdem das Kreisgesundheitsamt die Quarantäne mündlich anordnet, sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor Ort dafür zuständig, die Maßnahme an die betroffene Person weiter zu geben.

Das erfolgt in den Ortsteilen Ascheberg, Herbern und Davensberg übrigens schon seit Beginn der Pandemie mit einem Boten, der die Nachricht vorbeibringt - ohne persönlichen Kontakt mit dem Empfänger. „Eine Person kümmert sich darum, dass der Brief direkt nach Hause zugestellt wird. Das geht schneller als über den normalen Postweg. Da kann es ja schon einmal sein, dass ein Brief einen Tag später zugestellt wird. Das wollen wir aber nicht“, erklärt Sunderhaus.

Um auf Nummer sicher zu gehen und die Nachricht schnell zu überbringen, setzt man auf die Boten-Gänge. Die gibt es mehrmals täglich, weil laut Sunderhaus auch täglich mehrere Quarantäne-Maßnahmen aus dem Kreisgesundheitsamt die Gemeinde Ascheberg erreichen.

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