Versuchte Vergewaltigung: Verdächtiger schweigt

In Ascheberger Flüchtlingsunterkunft

Der Verdächtige schweigt: Nach dem Fall von versuchtem Kindesmissbrauch in einer Ascheberger Flüchtlingsunterkunft hat sich der 28 Jahre alte, mutmaßliche Täter noch nicht geäußert. Das betroffene Kind wird derweil vom Jugendamt betreut.

ASCHEBERG

, 17.05.2016, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Versuchte Vergewaltigung: Verdächtiger schweigt

Die Flüchtlingsunterkunft an der Lüdinghauser Straße.

Der mutmaßliche Vergewaltiger eines neunjährigen Mädchens schweigt zu der Tat. „Er lässt sich durch einen Anwalt vertreten und redet nicht“, sagt Polizeisprecher Martin Pollmann auf Anfrage.

Die Tat geschah am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Lüdinghauser Straße. Der 28-jährige Bewohner lockte das Mädchen, das dort mit seiner Familie lebt, in sein Zimmer und wollte es missbrauchen. Als das Kind nach seiner Mutter schrie, ließ er von ihm ab und flüchtete. Die Polizei konnte den Mann wenig später in Ascheberg festnehmen.

Verdächtiger bislang nicht polizeibekannt

Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Der 28-jährige Flüchtling lebt seit März 2015 in Deutschland. Über Bad Berleburg kam er nach Ascheberg. Polizeilich ist er bis jetzt laut Martin Pollmann noch nicht in Erscheinung getreten.

Das Mädchen wird vom Kreisjugendamt Coesfeld betreut. Vermutlich werden die Ermittler die Neunjährige noch einmal befragen, so der Polizeisprecher.

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