Christoph Selhorst vom gleichnamigen Hof in Herbern ist aufgrund seiner Lobbyarbeit in den Fokus der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch gerückt.
Christoph Selhorst vom gleichnamigen Hof in Herbern ist aufgrund seiner Lobbyarbeit in den Fokus der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch gerückt. © Andrea Wellerdiek
Meinung

Videos aus Schweineställen sind erschreckend, aber nicht aussagekräftig genug

Die Videos, die Tieraktivisten offenbar im Schweinestall auf dem Hof Selhorst in Herbern gemacht haben, sind nicht schön. Doch sie sind nicht aussagekräftig genug, um von Systemfehlern zu sprechen. Ein Kommentar.

Ein Schwein, das lahmt. Ein anderes Tier hat einen blutigen After. Die Videos, die Aktivisten der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (Ariwa) zugespielt haben, sind für manchen Betrachter nur schwer zu ertragen. Die Aufzeichnungen, die aus dem Schweinestall vom Hof Selhorst in Herbern stammen sollen, zeigen ein Schwein mit einem sogenannten Mastdarmvorfall. Dabei wird etwa als Reaktion auf eine Futterumstellung ein Stück des Enddarms aus dem After gedrückt. Ein anderes Tier, das auf dem Video zu sehen ist, lahmt.

Das ist mir zu wenig, liebe Tieraktivisten!

Über die Autorin
Redakteurin
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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