Bäume in Ascheberg

Vier große Sumpfeichen auf Ascheberger Friedhof müssen gefällt werden

Auf dem Friedhof in Ascheberg müssen bald die vier großen Sumpfeichen gefällt werden, die 2006 entlang des Hauptweges gepflanzt worden waren. Zu groß ist die Gefahr, die von ihnen ausgeht.
Die Wurzeln der Sumpfeichen entlang des Hauptweges wachsen bereits in Richtung der Gräber und heben die Platten an.
Die Wurzeln der Sumpfeichen entlang des Hauptweges wachsen bereits in Richtung der Gräber und heben die Platten an. © Spiller

Die 26 Buchen entlang der Hegemer Straße sind nicht die einzigen Bäume, die in Ascheberg bald gefällt werden müssen. Auch vier große Sumpfeichen, die die Gemeinde 2006 auf dem Friedhof gepflanzt hatte, müssen bald gefällt werden. Die Eichen wurden von der Sandstraße aus kommend Richtung Friedhofskapelle auf der rechten Seite entlang des Hauptweges gepflanzt, als das Grabfeld Nummer 18 neu gestaltet worden war.

Eichenwurzeln drohen Gräber auf Friedhof zu zerstören

Das Problem: Die Eichen werden immer größer, heben die Gehwegplatten des Hauptweg an und die Wurzeln wachsen in die Gräber. „Die Eichen sind nah an den Gräbern und da nicht geeignet“, sagte Klaus van Roje (Fachgruppenleiter Bauen und Wohnen) am Dienstagabend (23. November) im Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschuss (NMA). „Es ist davon auszugehen, dass die Wurzeln Schäden an den Grabstätten anrichten.“ So könnten etwa auch Grabplatten brechen. Gemeinsam mit den Gärtnermeistern sollen Ersatzpflanzungen an einer geeigneten Stelle vorgenommen werden.

Schon bei den Buchen hatte die Politik die Verwaltung gebeten, der Emotionalität der Bürgerschaft bei solchen Baumfällaktionen Rechnung zu tragen, indem die Öffentlichkeit über die Hintergründe informiert wird. Darauf einigten sich Politik und Verwaltung für größere Aktionen, sofern keine akute Gefahr im Verzug ist.

Die vier in 2006 gepflanzten Sumpfeichen entlang des Hauptweges von der Sandstraße aus kommend müssen gefällt werden.
Die vier in 2006 gepflanzten Sumpfeichen entlang des Hauptweges von der Sandstraße aus kommend müssen gefällt werden. © Spiller © Spiller

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