Vom Geizhals zum guten Menschen: Die Wandlung des William Goldtaler in vielen Fotos

rnTheater Ascheberg

Besinnliche Weihnachten? Nicht mit William! Das war zumindest die Ausgangslage beim vom Ascheberger Kunst- und Kulturverein veranstalteten Weihnachtsmärchen des Theaters Don Kid’schote.

Ascheberg

, 15.12.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

William Goldtaler II. macht eine eigentümliche Wandlung durch vom Geizhals zum barmherzigen Menschen, der seinen Reichtum mit anderen teilt. Charles Dickens schrieb die Geschichte dazu als Weihnachtsmärchen. Das Theater Don Kid’schote aus Münster begeisterte mit der Aufführung im Bürgerforum in Ascheberg einmal mehr sein großes und kleines Publikum.

Christoph Bäumer schlüpfte dabei in die Rollen des verstorbenen William Goldtaler I. und seines Bruders William II., der noch lebte. William I. wollte mit Hilfe der Kinder seinen Bruder zum Gutmenschen machen, damit er seinen immensen Reichtum mit anderen teilt. Doch das war gar nicht so einfach.

FOTOSTRECKE
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Die Weihnachtsgeschichte „William Goldtaler" in Bildern erzählt

Besinnliche Weihnachten? Nicht mit William! Das war zumindest die Ausgangslage beim vom Ascheberger Kunst- und Kulturverein veranstalteten Weihnachtsmärchen des Theaters Don Kid’schote.
15.12.2019
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So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper
So lief das Theaterstück in Ascheberg.© Elvira Meisel-Kemper

William II. sammelte seinen Reichtum in Keksdosen. Als er die Kinder entdeckte, prahlte er noch mehr mit seinem Reichtum und wie viel er dafür arbeite. Die Bettelbriefe ignorierte er und auch die Einladung seiner Schwester Wilhelmine zum Weihnachtsfest.

„Weihnachten ist ein Quatsch. Die Erwachsenen faulenzen und essen Kuchen“, so William II. „Weihnachten ist schön“, tönten die Kinder. „Arme Leute wollen Geld von mir, um Weihnachten zu feiern“, so William II. „Man braucht kein Geld dafür“, erwiderte ein Kind.

Geister leisten ganze Arbeit

William II. machte alles schlecht, was mit Weihnachten zu tun hatte, obwohl die Kinder dagegen angingen. William I. schickte ihm dafür die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Freunde hatte William II. auch nicht und gelacht hatte er schon lange nicht mehr.

Das änderte sich im Lauf des Stücks. Er lachte über die Kindheitserinnerungen, die ihm der Geist der Vergangenheit schickte. Er ließ in der Gegenwart einen Jungen erfrieren und verhungern, von dessen Tod er erst in der Zukunft erfuhr.

Goldtaler für die Zuschauer

Erst da wurde er weich, rettete in der Gegenwart den Jungen, fand sein Lachen wieder und hatte auf einmal Freunde. Auf einmal verlor auch seine Kette, die die Vielzahl seiner bösen Taten zeigte, einige Glieder. „Du musst noch lieber werden, dann verliert sie alle“, rief ein Kind ihm zu.

Als er in das Haus seiner Schwester sah und einen Baum sah, klärte ihn ein Kind auf: „Das ist ein Weihnachtsbaum. Da kriegt man Geschenke.“ Am Ende wurden die Kinder beschenkt mit zwei essbaren Goldtalern. „Ein Taler ist für euch, den anderen verschenkt ihr“, ermahnte William II. die begeisterten Kinder.

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