Warum sich der Bürgermeister früher zur Wahl stellt

Interview

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hat entschieden: Er stellt sich bereits 2014 zur Wiederwahl. Die Beweggründe für seine Entscheidung hat er im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert - Kosteneinsparungen spielen dabei überraschenderweise keine Rolle.

ASCHEBERG

von Von Daniel Claeßen

, 22.11.2013, 06:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (r.) im Gespräch mit seinem Vorgänger Dieter Emthaus. Bereits 2014 wird sich entscheiden, ob Risthaus seine Arbeit als Bürgermeister fortsetzen darf.

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (r.) im Gespräch mit seinem Vorgänger Dieter Emthaus. Bereits 2014 wird sich entscheiden, ob Risthaus seine Arbeit als Bürgermeister fortsetzen darf.

Das trifft bei uns nicht zu, da wir im Kreis Coesfeld 2015 einen neuen Landrat wählen müssen. Um eine zweite Wahl werden wir also nicht herum kommen. Mir wäre das anders natürlich lieber gewesen, aber das ist eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich treffen muss.

Schauen wir mal. Das ist natürlich Sache der anderen Parteien. Ich selbst werde meine Bewerbung gründlich vorbereiten.

Ich habe meine Entscheidung allen Fraktionen beziehungsweise den Parteien mitgeteilt. Alle waren sich einig, dass Rat und Bürgermeister gemeinsam gewählt werden sollen.

Wir haben gemeinsam eine gute und erfolgreiche Politik gemacht. Im Rat hat insgesamt eine sehr sachliche Diskussion stattgefunden, und es konnte in den meisten Fällen eine einheitliche Entscheidung getroffen werden, um wirklich viele bedeutende Projekte zu realisieren.

Der U3-Ausbau, der Grundschulstandort Davensberg, die Einrichtung der Profilschule, der Kauf der Oevermannfläche, die Klimaschutzsiedlung Östlich Schwakes Pättken oder die Stadtwerke, für die wir einen strategischen Partner gefunden haben. Um nur ein paar Projekte zu nennen.

Ein großes Thema wird sicherlich das Einzelhandelskonzept für Ascheberg sein – ein Projekt, das wir bis jetzt noch nicht stemmen können. Auch der Stadtumbau wird uns weiter beschäftigen, zum Beispiel im Fall des alten Krankenhauses in Herbern. Und natürlich die Fragen rund um die Windenergie, die beantwortet werden müssen.

Das ist schwer zu sagen. Ich kann nur sagen, dass ich Lust habe und mich sehr darüber freuen würde, meine Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg fortsetzen zu können.

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