Wetterhahn feiert Comeback auf dem Kirchturm

Mit Fotostrecke

Zwei Monate lang stand der Wetterhahn der St.-Lambertus-Kirche in Ascheberg im Fenster eines Frisuersalons. Am Sonntag nahm er wieder seinen gewohnten Platz auf dem Kirchturm ein - zumindest für kurze Zeit. Wir haben ihn bei seinem Aufstieg begleitet.

ASCHEBERG

, 25.09.2016, 19:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wetterhahn feiert Comeback auf dem Kirchturm

Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.

Zwei Monate stand der Wetterhahn der St. Lambertus-Kirche im Schaufenster des Friseursalons Nientiedt im Schatten des Kirchturms.

„Das war ein Zufallsergebnis“, so Karl Nientiedt. Seine Frau Gerda sei damals vom Friedhof gekommen und hätte den Schreinermeister Norbert Kühnhendrich mit dem Wetterhahn herumlaufen sehen. Sie war fasziniert von dem Hahn aus oxidiertem Kupfer. Abends sei ihr dann der Einfall gekommen, dass der Wetterhahn doch im Schaufenster an der Appelhoffstraße 2 für die Zeit bleiben könne, so Nientiedt.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Ascheberger Wetterhahn kehrt an die Kirchturmspitze zurück

Aufgesteckt und geweiht: Am Sonntag saß auf dem Kirchturm St. Lambertus wieder der Wetterhahn. Zwei Monate lang war seine Heimat im Schatten der katholischen Kirche im Ortskern. Nun nahm er – zumindest für kurze Zeit – seinen altbewährten Platz wieder ein.
24.09.2016
/
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Hoch hinaus ging es am Samstag für den Wetterhahn. Er kehrte zurück auf den Kirchturm von St. Lambertus in Ascheberg.© Foto: Verena Schafflick
Schlagworte Herbern

Und dort dekoriert zog er viele Besucher an. Vor allem Kinder: „Die haben dann gefragt, ob sie den Hahn mal anfassen dürfen“, so Karl Nientiedt. Ein letztes Mal „Hahnstreicheln“ war dann kurz vor dem Aufstieg möglich. In einer Prozession zogen unter anderem Pfarrer Joseph Vazhappandiyil, Pfarrer Stefan Schürmeyer, Architekt Bernhard Kröger, Familie Nientiedt, Schreinermeister Norbert Kühnhenrich und Stephan Grauthoff in Richtung St.-Lambertus-Kirche.

In 90 Meter Höhe

Mit dem Aufzug am Baugerüst ging es dann in 90 Meter Höhe. Dort stoppte der Aufzug an der ersten Ebene. Von dort aus ging es per Trittleiter – für die, die sich trauten – bis zur Spitze. 

Dort legte Kröger zuerst die Kugel auf die Kreuzstange. Die sorgt dafür, dass der Hahn sich dreht. Dann folgte der mit Bändern verzierte Hahn. Pfarrer Schürmeyer hielt eine kurze Andacht, anschließend weihte er den Wettervogel. Dieser wurde erstmals am 1. September 1910 von Heinrich Stiens und Wilhelm Surmann auf dem Kirchturm angebracht.

Lange verblieb der Hahn nicht in seiner Position: Zur Sicherheit bleibt der Vogel – solange das Baugerüst noch steht – nicht auf seiner Spitze. Kröger will damit gegen Vogel-Diebe wirken, die auf das Baugerüst klettern könnten.

Die Arbeiten in Zahlen:
- Im März begannen die Arbeiten. Am Dienstag, 27. September, wird der Kirchturm St. Lambertus nun von den 220 Tonnen Baugerüst befreit.
- Es wurden 620 m² Holzschalung aufgenagelt und 620 m² Moselschiefer angebracht. Außerdem wurden 1300 m² Fugennetz am Mauerwerk saniert.
- Hinzu kamen 57 überarbeitete Kirchenfenster sowie 4 sanierte Ziffernblätter der Kirchturmuhr.
- Die Kosten belaufen sich auf 1,180 Millionen Euro.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt