Wie geht es mit dem Areal der Burg-Schule weiter?

Schließung im Sommer

Die Burg-Schule im Ascheberger Gemeindeteil Davensberg schließt zum Ende des Schuljahrs im Sommer. Die Verwaltung überlegte, wie die dann leer stehenden Räume effektiv genutzt werden können. Da spielen die Davensberger Vereine eine Rolle - aber auch ein möglicher Investor für das Grundstück.

DAVENSBERG

, 03.04.2017, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie geht es mit dem Areal der Burg-Schule weiter?

Die Burg-Schule in Davensberg schließt im Sommer.

Aktuell werden laut Gemeindeverwaltungsrätin Anna Markfort zwei Kellerräume der Burg-Schule genutzt. Außerdem gebraucht beispielsweise die Burgturmspielschar einen Klassenraum. Die Verwaltung ist der Meinung, dass es „ausreichend“ alternative Kapazitäten gebe, die die Vereine nutzen können.

Darum lautet der offizielle Vorschlag: Das „komplette Areal Burg-Schule“ soll verkauft werden. Das bedeutet, dass das Grundstück mit den Pavillons, Garagen und Erweiterungsbau abgeteilt wird. Dem Investor stehe dann offen, dort Wohnungen zu bauen.

"Nackenhaare haben sich aufgestellt"

Diese Idee traf bei der SPD und der CDU auf keinen Zuspruch. Am wenigsten war die UWG von dem Vorschlag begeistert. Volker Müller-Middendorf witterte bereits einen interessierten Investor und machte deutlich, dass er gegen den Verkauf ist: „Mir haben sich die Nackenhaare aufgestellt, als ich den Vorschlag gesehen habe.“ Denn die aufgeführten alternativen Räume für die Vereine seien ungeeignet, so Müller-Middendorf.

„Mich hat es geärgert, dass die Gespräche mit den Vereinen nicht stattgefunden haben“, sagte Johannes Waldmann (SPD). Die Planungssicherheit der Vereine müsse gewährleistet sein. Vor allem die der Spielschar, die an ihrem aktuellen Stück feile.

Gemeinsam Lage vor Ort begutachten

Maria Schulte-Lohs Anregung, die Räume mit den Vereinen zu begehen, fand großen Anklang und wurde einstimmig beschlossen. An welchem Tag die Begehung sein soll, steht nicht fest.

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