Zugedröhnt durch Ascheberg: Polizei erwischt erneut bekifften Autofahrer

Polizei in Ascheberg

Am Mittwoch endete die Drogenfahrt eines Aschebergers auf der Polizeiwache. Die Polizisten stoppten ihn an der Langenölser Straße. Es war nicht der erste Fall dieser Art in dieser Woche.

Ascheberg

, 16.09.2021, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gleich mehrfach wurden in der Gemeinde Ascheberg und im Kreis Coesfeld Autofahrer gestoppt, die unter Drogen standen.

Gleich mehrfach wurden in der Gemeinde Ascheberg und im Kreis Coesfeld Autofahrer gestoppt, die unter Drogen standen. © picture alliance/dpa

Von gleich drei Drogenfahrten berichtet die Pressestelle der Polizei im Kreis Coesfeld am Donnerstagmorgen. Eine davon endete für einen 29-jährigen Ascheberger am Mittwoch (15. September) auf der Polizeiwache in Lüdinghausen. Gegen 18.50 Uhr sei er von Polizisten auf der Langenölser Straße gestoppt worden, heißt es im Polizeibericht.

Und weiter: „Er hatte glasige Augen und verengte Pupillen. Bei Dunkelheit vergrößerten sich diese nur minimal." Ein durchgeführter Drogenvortest sei positiv auf THC (Cannabiskonsum), Amphetamine und Methamphetamine gewesen. Auf der Wache wurde dem Ascheberger eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.

Weitere Fälle in Lüdinghausen und Dülmen

Ähnlich erging es einem 21-jährigen Dortmunder, der am Mittwoch an der Konrad-Adenauer-Straße in Lüdinghausen gestoppt wurde. Hier verlief der Drogentest ebenfalls positiv auf THC, so die Polizei. Und auch ein 29-jähriger Nottulner wurde bei einer Fahrt unter Einfluss von Cannabis und Amphetaminen in Dülmen erwischt.

Die Fälle von Drogenfahrten scheinen sich gerade zu häufen. Erst am Dienstag (14.9.) war ein 31-jähriger Mofafahrer in Ascheberg gestoppt worden. Auch er war bekifft und der Drogentest schlug positiv auf Amphetamine und Methamphetamine an.

Polizei in Kreis Coesfeld sieht Häufung von Drogenfahrten

„Die Betäubungsmittel-Fahrten nehmen im Gegensatz zu den Alkoholfahrten zu, da ist eine Steigerung der Fallzahlen ganz klar zu erkennen“, sagte die Sprecherin der Polizei in Coesfeld, Britta Venker, bereits Anfang Februar gegenüber dieser Redaktion.

Das gelte auch weiterhin, so Polizeipressesprecher Sascha Kappel am Donnerstag (16.9.). Alkohol sei vor allem bei Fahranfängern dagegen kaum ein Thema. Kappel weist auf ein besonderes Problem beim Drogenkonsum hin: „Betäubungsmittel bleiben viel länger im Körper als Alkohol." Auch Tage nach dem Konsum seien die Drogen noch nachweisbar.

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