Torsten de Vries aus Bergkamen ist ICE-Lokführer der ersten Stunde. Von Dortmund aus fährt er quer durch die ganze Republik, nachdem er zunächst mit dem Fahrrad zum Bahnhof Kamen gekurvt ist.
Torsten de Vries aus Bergkamen ist ICE-Lokführer der ersten Stunde. Von Dortmund aus fährt er quer durch die ganze Republik. Hier sitzt er im Führerstand des hypermodernen ICE4. © Deutsche Bahn
30 Jahre ICE

Lokführer (53) über den ersten ICE: Bahnfahren wie im Raumschiff

Torsten de Vries (53) ist ICE-Zugführer der ersten Stunde. Vor 30 Jahren rauschte er im Führerstand des ICE1 durch Deutschland. Statt mit dem Handrad den Zug zu beschleunigen gab es Joysticks.

„Es war wie ein Ausflug in das Raumschiff Orion.“ Als vor 30 Jahren die ersten Intercity-Express-Züge, besser bekannt als ICE, auf die Schiene gesetzt wurden, war Torsten de Vries schon dabei. Wie im Science-Fiction kam dem jungen Lokführer, damals 23 Jahre alt, die erste Fahrt im Führerstand des ICE1 vor, die er als Beimann begleiten durfte.

Die erste ICE-Fahrt wie im Raumschiff

Mit dem Rad zum Bahnhof und mit dem Zug zum Zug

Trotz riesiger Strecken abends immer wieder zuhause?

Unterwegs mit bis zu 300 Stundenkilometern

Kleine Verspätungen können herausgefahren werden

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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