230 Sternsinger zogen durch Kirchhellen

Spenden für Bolivien

Der Stern und die Spendendose durften am Samstag bei den 230 Sternsingern in Kirchhellen nicht fehlen. Sie machten sich von der St.-Johannes-Kirche aus um kurz nach 9 Uhr auf den Weg, um den erhaltenen Segen in die Straßen zu tragen.

Kirchhellen

, 10.01.2016, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
230 Sternsinger zogen durch Kirchhellen

Maya Wischerhoff, Alexandra Wycichowski, Lena Wacke, Anna Küdde und Lilli Pastrik waren am Samstag nur fünf von rund 230 Sternsingern in Kirchhellen, die den Segen an die Haustüren brachten.

Als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet zog es die Kinder an die Türen der Haushalte in der Gemeinde. Die Sternsinger-Aktion steht in diesem Jahr nicht nur in Kirchhellen, sondern überall unter dem Motto „Respekt für dich, für mich, für andere“. Damit wollen die Sternsinger darauf aufmerksam machen, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Viel zu oft werden Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt respektlos behandelt – auch in Bolivien, dem diesjährigen Beispielland. Respektlosigkeit erlebten die Kinder als Sternsinger in Kirchhellen zum Glück nur selten: „Es macht einfach Spaß“, fand die zehnjährige Maya Wischerhoff. Sie war schon zum zweiten Mal dabei, genauso wie Alexandra Wycichoski und Lena Wacke, für die neunjährige Anna Küdde war es sogar schon das dritte Mal: „Ich mache nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit!“ Das stand auch für Lilli Pastrik fest, die in diesem Jahr das erste Mal als verkleideter König durch die Straßen zog.

Viele Süßigkeiten im Bollerwagen

Die frostigen Temperaturen konnten die fröhliche Stimmung der Kinder nicht einfrieren. Vielmehr lachten sie, sangen ihre Lieder und verteilten eifrig die Segens-Aufkleber. „Wir müssen noch zum Hallenbad, zum Krankenhaus und zum Altenheim“, erklärten die fünf Mädchen. Um 11 Uhr war nicht nur ihre Spendendose schon gut gefüllt, sondern auch die Tüte mit den Süßigkeiten: „Wir haben schon ein paar Leckereien bekommen“, sagte Lilli Pastrik, die einen Blick in die Tüte warf. „Und im Bollerwagen sind noch mehr“, freuten sich die Mädchen, bevor sie sich aufmachten, um an die nächste Tür zu klopfen und dort den Segen zu überbringen. 

Lesen Sie jetzt