45 Meter hohe Achterbahn für den Movie Park

Stadt muss Bebauungsplan ändern

Im Movie Park soll es eine neue Attraktion geben. 45 Meter hoch und im vorderen Eingangsbereich. So viel bestätigt der Freizeitpark. Die Stadt Bottrop spricht von einer neuen Achterbahn. Bevor das zweithöchste Fahrgeschäft gebaut werden kann, muss die Stadt den Bebauungsplan ändern.

Kirchhellen

, 02.11.2015, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Achterbahnen gehören zu den Attraktionen im Movie Park. Jetzt soll eine neue gebaut werden, die 45 Meter hoch sein soll.

Achterbahnen gehören zu den Attraktionen im Movie Park. Jetzt soll eine neue gebaut werden, die 45 Meter hoch sein soll.

Während im Movie-Park am vergangenen Wochenende die Saison zu Ende ging, wird an neuen Attraktionen gearbeitet. Mit dem Thema wird sich am Dienstag (3.11.) die Bezirksvertretung Kirchhellen in ihrer Sitzung beschäftigen. Der Ausschuss für Stadtplanung entscheidet am Mittwoch (4.11.).

Jessica Demmer, Pressesprecherin des Freizeitparks, erklärte am Montag auf Anfrage unserer Redaktion: „Ich kann nur bestätigen, dass wir einen Antrag auf Änderung des Bebauungsplans gestellt haben.“ Die Bauhöhe werde 45 Meter betragen, der Standort im vorderen Bereich des Parks sein.

Zweitgrößtes Fahrgeschäft nach Free Fall Tower

Die Stadtverwaltung sagt schon mehr. In der Begründung zum Beschlussvorschlag heißt es: „Die neue Attraktion, eine weitere Achterbahn, soll nordwestlich des Haupteingangs errichtet werden. Sie wird 45 Meter hoch werden und damit das zweitgrößte Fahrgeschäft neben dem 70 Meter hohen Free Fall Tower.“

Eine Änderung des Bebauungsplans ist notwendig, da ansonsten die Höhe auf 18 Meter sowie 32 Meter für die Bereiche der großen Achterbahnen beschränkt ist.

„Projekt 2017“

Ausnahmen gibt es nur für den Free Fall Tower sowie für den Air Diver. Diese Achterbahn war 2012 geplant worden. Dann aber zog die Movie Park Germany GmbH ihre Pläne zurück.

Jetzt gibt es neue Pläne. Thorsten Backhaus, Geschäftsführer der GmbH, hatte Oberbürgermeister Bernd Tischler bereits im vergangenen März die Pläne zu dem „Projekt 2017“ vorgestellt. Im Mai wurde es von den Gesellschaftern der Konzernobergesellschaft in Madrid/Spanien verabschiedet. Daraufhin landete der Antrag auf Änderung des Bebauungsplans auf dem Schreibtisch des Oberbürgermeisters. Der Projektname könnte darauf hinweisen, dass die neue Attraktion 2017 in Betrieb gehen soll.

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