Verkehr

An der Hegestraße geht für vier Wochen Richtung Gladbeck nichts mehr

Die Grafenwälder Hegestraße verliert für vier Wochen ihren Verbindungscharakter nach Gladbeck. Kurz vor der Autobahnbrücke der A31 geht ab Montag erst einmal nichts mehr.

Auf die Grafenwälder kommt ab Montag (6. September) eine Vollsperrung zu. Betroffen ist die Hegestraße an der Ortsgrenze zu Gladbeck. Die Bauarbeiten dort werden von einigen Bürgern mittlerweile durchaus kritisch gesehen.

Nun wird es nach Angaben der Stadt zu einer Vollsperrung auf 150 Metern zwischen der Gladbecker Heinrich-Hertz-Straße und westlich Haus Nr. 454 kommen. Diese wird aufgrund von Kanal- und Straßenbauarbeiten notwendig, da die Bauausführung unter einer halbseitigen Sperrung aus sicherheits- und baulichen Aspekten nicht möglich ist.

Geplante Umleitung ist ein weiter Umweg

Nach Informationen der Stadt wird die Vollsperrung voraussichtlich vier Wochen andauern, so dass der Verkehr aus und nach Gladbeck umgeleitet werden muss. Vorgeschlagen wird eine Umleitung, die über die Kirchhellener Straße, Nordring und die Gladbecker Straße führt.

Aus Kirchhellener Sicht macht es aber eher Sinn, über die Rentforter Straße nach Gladbeck zu fahren und dann über die Kirchhellener und die Kampstraße den Weg in die Hegestraße zu nehmen, um ans Ziel zu kommen.

Die Anwohner sind verärgert

Weitere Vollsperrungen im Bauverlauf können aus sicherheits- und baulichen Aspekten laut Stadt nicht ausgeschlossen werden. Diese würden mit den beteiligten Behörden vor Ort fortlaufend geprüft. Die Anwohner werden aktuell über Wurfzettel informiert.

Während die Gründe für die Vollsperrung nachvollziehbar sind, mehren sich die Stimmen, die die Dauer der Baustelle kritisieren. Bereits seit Monaten wird der Verkehr an dieser Stelle einspurig geführt und mit Baustellenampeln geregelt.

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