Auf diesem Radweg sieht man alle Ortsteile von Kirchhellen

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Auf der 37 Kilometer langen Radtour durch alle sieben Ortsteile von Kirchhellen gibt es einges zu entdecken: Ein „Trojanisches Pferd“, eine Sonnenuhr und noch viel mehr...

Kirchhellen

, 24.04.2019, 13:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Olympiaweg wird in diesem Jahr volljährig. Anlässlich der 6. Bauernolympiade im Jahr 2001 unter dem Motto „Kirchhellen rückt zusammen“ wurde der 36,8 Kilometer lange Weg durch alle Ortsteile ins Leben gerufen. Und auch heute noch ist die Strecke bei Radfahrern beliebt.

Bauernolympiade war Anstoß

„Wir haben die Teilnehmer damals aufgerufen, etwas nachhaltiges für das Dorf zu schaffen“, erinnert sich Rudolf Steinmann von den Alten Herren der Landjugend, die damals noch für die Organisation der Bauernolympiade zuständig waren. In allen sieben Ortsteilen entstanden so kleine Stationen wie die Sonnenuhr in Hardinghausen oder der Wegweiser in Feldhausen.

„Die Gruppen aus Kirchhellen-Mitte haben sich dann die Strecke des Olympiaweges ausgedacht“, erzählt Rudolf Steinmann. Zahlreiche grüne Tafeln mit den olympischen Ringen zeigen heute immer noch den Weg. Die Alten Herren fahren bei Gelegenheit die Strecke ab und tauschen bei Bedarf kaputte oder nicht vorhandene Schilder aus.

Vom Olympiahof zum Gasthof Berger

Start und auch Endpunkt ist der Wappenbaum in Kirchhellen-Mitte. Hier beginnt die Reise und führt zunächst nördlich aus dem Ortskern raus und das erste Mal am (1) Olympiahof Steinmann vorbei. Hier findet alle drei Jahre an Pfingsten die Bauernolympiade statt. In diesem Jahr (8. und 9. Juni) steht sie unter dem Motto „Das Leben ist ein Spiel... Kirchhellen spielt mit!“. Mehr als 100 Mannschaften werden an den Spielen teilnehmen.

Auf diesem Radweg sieht man alle Ortsteile von Kirchhellen

Der Olympiaweg startet und endet an der St. Johannes Kirche. © Julian Schäpertöns

Weiter geht es ein kurzes Stück entlang der A31 und anschließend über den Repeler Weg in Richtung Feldhausen. Nachdem der Movie Park von östlicher Seite umfahren wurde, befindet sich nach 9,7 Kilometern der (2) Wegweiser, der von den Gruppen aus Feldhausen vor 18 Jahren aufgestellt wurde. Hier bietet sich auch die Gelegenheit für eine erste Rast. Im (3) Gasthof Berger wartet eine große Auswahl an Kuchen und Torten auf hungrige Radfahrer.

Weitere Stationen entlang des Olympiawegs

Der Weg führt weiter über die Bahnschienen vorbei am Schloss Beck. Auf dem Feld an der Marienstraße steht ein weiterer Hingucker. Das (4) Trojanische Pferd wurde anlässlich der Bauernolympiade im Jahr 2016 vom Kegelclub „Die Fetenstürmer“ gebaut und steht seitdem hier auf der Wiese.

Man verlässt Feldhausen über den Lippweg und kommt nun nach Overhagen. Hier befindet sich die Bankgruppe (5) Schimmels Ruh sowie ein Apfelbaum. Ein beliebter Ort für eine Pause, bevor es weiter Richtung Grafenwald geht.

Nun folgt eine circa 6,5 Kilometer lange Strecke auf dem Brabecker Weg und durch die Hohe Heide, ehe man über den Ottenschlag Grafenwald passiert. Am Feuerwehrhaus befindet sich die (6) Tanne, die von den Wöller Gruppen damals gepflanzt wurde.

Über das Sensenfeld zur Sonnenuhr

Über das Sensenfeld geht es wieder aus Grafenwald raus und nun kommt man nach einigen Abzweigungen nach Holthausen. Hier haben die Olympiateilnehmer 2001 auf der Holthausener Straße ein (7) Ortseingangsschild platziert.

Entlang an Feldern und Wiesen geht es in den nächsten Ortsteil, nämlich nach Hardinghausen. Hier wartet der nächste Höhepunkt auf die Radfahrer. Die (8) Sonnenuhr befindet sich an der Kreuzung Hofwiese/Packskamp. Hier dient der Mensch mit seinem Schatten als Uhrzeiger. 15 Clubs waren an der Errichtung der Sonnenuhr beteiligt.

Letzte Station ist Ekel

Nun geht es auf den letzten Kilometern durch das ländlich geprägte Ekel. Die Strecke führt über den Golfplatz Schwarze Heide. Kurz vor der Münsterstraße am Kindergarten befindet sich die (9) Ruhebank Ekel.

Von hier aus ist man schnell wieder in Kirchhellen-Mitte. Ein zweites Mal passiert man den Olympiahof nach knapp 37 Kilometern erreicht man den (10) Wappenbaum an der Kirche.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Olympiaweg Kirchhellen

Das sind die zehn Stationen auf dem Olympiaweg in Kirchhellen.
23.04.2019
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Am Olympiahof Steinmann kommt man direkt am Anfang und am Ende der Tour vorbei.© Lennart Gertz
In Feldhausen befindet sich seit 2001 der Wegweiser, der im Rahmen der 6. Bauernolympiade aufgestellt wurde. © Julian Schäpertöns
Der Gasthof Berger in Feldhausen bietet sich für eine Pause mit Kaffee und Kuchen an. © Julian Schäpertöns
Das Trojanische Pferd, welches "Die Fetenstürmer" für die Olympiade 2016 gebaut haben, ist auf dem Weg Richtung Overhagen zu sehen. © Julian Schäpertöns
Die Bankgruppe Schimmels Ruh sowie ein Apfelbaum befinden sich in Overhagen. © Julian Schäpertöns
Die Teilnehmer aus Grafenwald haben 2001 eine Tanne gepflanzt. © Julian Schäpertöns
In Holthausen befindet sich ein Ortseingangsschild als Andenken der 6. Bauernolympiade. © Julian Schäpertöns
In Holthausen an der Kreuzung Hofwiese/Packskamp befindet sich die Sonnenuhr, die von 15 Clubs errichtet wurde. © Lennart Gertz
Eine letzte Rast bevor es zurück Richtung Dorfmitte geht bietet sich an der Ruhebank in Ekel an. © Julian Schäpertöns
Der Platz am Wappenbaum ist gleichzeitig Start und Ziel des Olympiaweges. © Julian Schäpertöns

Die Strecke ist an den Wegkreuzungen ausgeschildert. Im gemütlichen Tempo kann die Strecke ohne Pause in zwei bis drei Stunden zurückgelegt werden. Der Weg ist überwiegend ohne große Steigungen und auf festem Grund. Kurze Abschnitte führen an Straßen entlang.
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