Baustoffmann-Grundstück: Bauarbeiten an den Kirchhellener Arkaden gehen voran

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Um ein Jahr haben sich die Bauarbeiten auf dem alten Baustoffmann-Grundstück verzögert. Pünktlich zum Brezelfest im nächsten Jahr sollen hier aber die Kirchhellener Arkaden stehen.

Kirchhellen

, 08.08.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einige Schwierigkeiten musste Bauherr Frank Schneider bewältigen, bis die Abrissarbeiten an der alten Baustoffmann-Filiale auf der Hauptstraße beginnen konnten: Mehrmals mussten Teile des Teams umstrukturiert werden, Gutachten mussten eingeholt werden, von denen Schneider als Bau-Anfänger zunächst keine Ahnung hatte. So konnte erst Mitte Juli, mit etwa einem Jahr Verzögerung, mit dem Abriss begonnen werden.

Zurzeit laufen die Ausschachtungsarbeiten

Innerhalb von zwei Wochen wurde das alte Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. „Zurzeit führen wir Ausschachtungsarbeiten auf dem Grundstück durch“, erklärt Schneider. „Wenn wir jetzt im Zeitplan bleiben, sind wir pünktlich zum Brezelfest im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten fertig. Wir stehen jedoch jetzt erst am Start. Wer weiß, was da noch auf uns zukommt ...“

Denn der Geschäftsführer der Baustoffmann KG plant nicht nur einfach einen Neubau der Kirchhellener Filiale seines Unternehmens. Hier sollen einmal die „Kirchhellener Arkaden“ entstehen. „Nicht zu verwechseln mit dem Düsseldorfer Einkaufszentrum“, scherzt Dieter Benning von Immobilien Benning, der auch am Bau beteiligt ist. Das wird schließlich auch mit C geschrieben. „Den Namen haben wir für den Neubau gewählt, weil wir nach Münsteraner Vorbild, für die Geschäftszeile eine offene Arkadenstruktur planen“, so Benning weiter.

Zwei Ladenlokale und acht Wohnungen

Neben einer knapp 250 Quadratmeter großen Filiale des Baustoffmanns wird es in dem fertigen Gebäude später nämlich noch zwei weitere Ladenlokale mit jeweils einer Fläche von ungefähr 110 Quadratmetern Fläche geben. „Mieter haben wir für die beiden Geschäfte noch nicht. Die Ladenlokale sollen erst angeboten werden, wenn die Arkaden auch beziehbar sind“, erklärt Benning.

Anders sieht es mit den acht Wohnungen aus, die über den Läden entstehen sollen. Hier seien fast alle bereits verkauft, sagt Schneider. „Sie liegen aber auch in einer Toplage im Ort“, meint der Bauherr. Neben einer um die 110 Quadratmeter großen Wohnfläche soll es für die späteren Bewohner der Kirchhellener Arkaden zudem eine Tiefgarage geben. Außerdem überlegt der 57-jährige Bauherr, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren, die das Gebäude mit Strom versorgen soll.

Sehr strenge Schallschutzauflagen

Trotz der teilweisen immensen Verzögerung im Bauvorhaben ist Schneider aber weiterhin guter Dinge. Nur eine Sache habe sowohl bei ihm als auch bei Bau-Profi Benning zu Verwunderung geführt: „Für den Neubau haben wir sehr strenge Schallschutzauflagen bekommen, die mit denen des Tönnes-Gebäudes auf dem Josef-Terwellen-Platz vergleichbar sind - und da wird alle drei Jahre Schützenfest gefeiert“, meint Benning. Den Verkehr auf der Hauptstraße damit gleichzusetzen, findet der Immobilienmakler schon beachtlich.

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