Besucher forderten eine Zugabe

Neujahrskonzert

Obwohl der Neujahrstag bereits schon einige Wochen her ist, luden die Blaskappelle Grafenwald und die Kirchhellener Blasmusik am Sonntag in den Festsaal des Brauhauses am Ring, um das Jahr 2016 dort auch musikalisch willkommen zu heißen.

Kirchhellen

, 25.01.2016, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Besucher forderten eine Zugabe

Beim traditionellen Neujahrskonzert sorgten die Blaskapelle Grafenwald und de Kirchhellner Blasmusik für Stimmung im Saal des Brauhaus' am Ring.

Alle Plätze im Festsaal des Brauhauses waren besetzt. Einen davon nahm auch Oberbürgermeister Bernd Tischler ein, der die Schirmherrschaft für das Konzert übernommen hatte. Den Anfang machte die Kirchhellener Blasmusik unter der Leitung von Gerd Jentzsch. Die Musiker stimmten mit einem Marsch von Johann Strauss in den Abend ein. Darauf folgten zwei weitere Stücke und eine Polka. Bevor es für die Gäste eine kleine Pause gab, verabschiedeten sie die Kirchhellener Blasmusik vorerst mit einem kräftigen Applaus.

Filmmusik

Im zweiten Teil folgte dann der Auftritt der Blaskapelle Grafenwald. Unter der Leitung von Uwe Krause spielten die Musiker ebenfalls zuerst einen Marsch, gingen dann aber in die etwas modernere Richtung und präsentierten auch mehre Filmmusiken. Schon die Einzelauftritte der Orchester wurden vom Publikum mit viel Beifall gelobt, als im dritten Teil dann aber alle Musiker gemeinsam auf der Bühne standen, ließ das Publikum sich gerne erneut in ihren Bann ziehen.

"In Harmonie vereint"

Diesmal starteten die Musiker mit dem Marsch „In Harmonie vereint“ in den letzten Teil des Konzertes und bewiesen genau das, was schon der Titel des Liedes sagt: doppeltes Talent in Harmonie auf einer Bühne vereint. Später erinnerten die Musiker mit der Polka „Auf der Vogelwiese“ an das Schützen- und Brezelfest: „Dieses Jahr findet es ja leider nicht statt, deswegen holen wir das Schützenfest-Feeling jetzt schon mal ins Brauhaus“, scherzte Dirigent Uwe Krause. Kurz darauf leiteten die Musiker bereits langsam das Finale des Konzertes ein, mit einem Medley aus James Lasts „Golden Hits“ erinnerten sie die Zuschauer an die 70er Jahre und brachten noch einmal richtig Stimmung ins Brauhaus: Das Publikum klatschte lautstark im Takt mit. Das riss auch nicht beim letzten Marsch „Jubelklänge“ ab, sodass sich die beiden Orchestra nach lautem Applaus, gerne zu einer Zugabe hinreißen ließen.  

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