Haustürgeschäfte

Betrüger sind unterwegs – die ELE warnt ihre Kunden

In den letzten Tagen hat die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) wie­der mehrfach Hinweise auf Betrugsversuche an der Haustür bekom­men. Die ELE warnt davor.
Bei Geschäften an der Haustür sollte man vorsichtig und aufmerksam sein. (Symbolbild) © dpa

Die unbekannten Werber sollen zunächst vorgeben, im Na­men oder im Auftrag der ELE unterwegs zu sein. Später präsentieren sie dann einen Ausweis sowie einen Vertrag mit Shell-Logo.

Die ELE weist ausdrücklich darauf hin, dass keine Kooperation mit der Firma Shell oder einem anderen Energievertriebsunternehmen existiert und diese Mitarbeiter in Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck definitiv nicht in ihrem Auftrag unterwegs sind.

Echte Mitarbeiter haben einen Dienstausweis

Natürlich ist es möglich, dass auch mal ein Mitarbeiter der ELE oder der ELE Verteilnetz GmbH (EVNG) an der Tür klingelt. Echte Mitarbeiter der ELE-Gruppe wie auch beauftragte Dienstleister können sich jederzeit mit einem entsprechenden Dienstausweis mit Foto legitimieren.

Wer zurecht Zweifel bekommt, wenn angebliche ELE-Mitarbeiter plötzlich den Dienstausweis eines anderen Unternehmens zeigen oder auf eine schnelle Unterschrift drängen, kann sich immer unter Tel. (0209) 165-10 vergewissern, ob die Person an der Haustür im Auftrag von ELE oder EVNG unterwegs ist.

Haustürgeschäfte kommen im Energiegeschäft heutzutage immer häufiger vor. „Wenn allerdings vorgegeben wird, im Auftrag der ELE zu han­deln, um dann Verträge anderer Un­ternehmen zu vermitteln, ist das unseriöses Ge­schäftsgebaren. Sofort misstrauisch werden sollte man, wenn man beim Erstkontakt zur Unterschrift oder der Her­ausgabe von Bank- oder Zählerdaten gedrängt wird2, so die ELE in der Pressemitteilung.

Widerrufsfrist bei Haustürgeschäften

Grundsätzlich gilt bei Haus­türgeschäften eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Inner­halb die­ser Zeit kann jeder Kunde einen unterschriebe­nen Vertrag ohne An­gabe von Gründen widerrufen. Sollte der Kunde bei der Vertragsan­bahnung getäuscht worden sein, gibt es unter Umständen darüber hin­aus die Möglichkeit der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung oder Irrtum.