Halloween

Bottroper Ehepaar baut Horror-Irrgarten zu Halloween

In Kerstin Becks Horror-Irrgarten vereinen sich alle möglichen Halloween-Figuren. Die Bottroperin und ihr Mann haben in einem alten Friseursalon aufwendig einen schaurigen Rundgang aufgebaut.
In ihrem Privathaus in Bottrop haben die Halloween-Fans Kerstin Beck und ihr Mann David ein aufwendiges Horror-Labyrinth aufgebaut. © Fabian Strauch/dpa

Ein unheimlicher Clown mit Lolli, eine Puppe mit aufgeschnittenem Schädel, Grabsteine, Schwarzlicht: Halloween-Fan Kerstin Beck aus Bottrop hat mit ihrem Mann David in einem ehemaligen Friseursalon einen Horror-Irrgarten aufgebaut. „Fünf Wochen haben wir gebraucht, damit das so steht, wie es im Grunde genommen jetzt ist“, erzählt die 43-Jährige. Da der Laden im Besitz ihrer Eltern seit zwei Jahren leer steht, haben die Becks ihn umfunktioniert.

Eine Zombie-Puppe liegt auf dem Boden am Eingang zum Laybrinth. © Fabian Strauch/dpa © Fabian Strauch/dpa

Durch einen roten Vorhang können Besucher den großen Saal betreten, wo der Rundgang startet. Mit Zeltstangen und -planen wurden die Wege abgesteckt. Viel Liebe und Mühe stecke in den Figuren, sagt die Bottroperin: Aus Wasserrohren, Verbindungsstücken und einem alten Fellmantel hat sie etwa einen Werwolf entworfen – mit einer Höhe von rund 2,10 Meter lebensgroß, ergänzt Beck: „Wenn wir was bauen, dann auch lebensecht. Desto toller ist auch der Effekt“.

.Fabian Strauch/dpa
Ein mechanischer Clown steht in einem Gang des Hauses. © dpa © dpa

Alte Puppen ihrer zwei Töchter hat sie mit Schminke und Kostümen bearbeitet und so zu Horror-Gestalten umgestaltet. Andere Figuren wurden über die Jahre hinweg gesammelt oder gekauft.

Einige Requisiten bewegen sich

Versteckte Trittbretter auf dem Boden setzen einige der Requisiten In Bewegung. Dazu hat das Ehepaar verschiedene Sound- und Animationseffekte installiert – zum Beispiel Herbst-Blätter für den Knack-Effekt. Einige der Figuren sind auch aus Horrorfilmen bekannt, wie zum Beispiel die Stoffpuppe „Annabelle“.

Besucher können sich telefonisch bei der 43-Jährigen melden und noch bis Halloween am 31. Oktober einen Termin für den Irrgarten ausmachen. Beim Rundgang sollten sie eine Maske tragen. Seit Anfang Oktober sei dieser schon geöffnet. Meist wollen Becks Gäste sich gleich zwei- oder dreimal ihre schaurige Sammlung anschauen: „Beim ersten Mal sieht man nicht alles, dann ist erst mal der Gruselfaktor da“.

Kontakt

Kerstin Beck ist für die Terminvergabe unter Tel. (0176) 56 79 52 12 zu erreichen.