Bremer und Duisburger trennten sich 4:4

Testspiel in Kirchhellen

Bei sommerlichen Temperaturen spielten am Samstagnachmittag die A-Junioren des Bundesligisten MSV Duisburg unter Trainer Carsten Wolters gegen die Jugend von Werder Bremen, die von Mirko Votava trainiert wird, auf der Bezirkssportanlage des VfB Kirchhellen. Die Zuschauer sahen ein flottes Fußballspiel, bei dem es am Ende 4:4 stand.

KIRCHHELLEN

19.07.2015, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Damit sollte sich die Prognose von Wolters nicht bestätigen, der die Bremer als leicht favorisiert gesehen hatte. Das Testspiel stand unter dem Motto „Aus Rot wird Grün“, mit dem der VfB bekanntlich seine Pläne betitelt hat, den alten Ascheplatz an der Loewenfeldstraße in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Alle Erlöse des Spiels kommen daher der VfB-Initiative „Aus Rot wird Grün“ zugute. Die bisherigen Aktionen, etwa das Spiel der Alten Herren gegen die Schalker Traditionself, haben bereits einen Großteil der erwarteten Kosten eingespielt: 124 000 Euro. „Wir hoffen mit den Einnahmen einen großen Schritt auf das Ziel von 150 000 Euro zu machen“, fügte VfB-Sprecher Georg Garz hinzu.

Spendenbarometer

Ein Spendenbarometer visualisierte am Samstag die bisherigen Erfolge. „Geplant ist noch eine Abrissfete auf dem Ascheplatz sowie das Oktoberfest in Kooperation mit der Landjugend“, erklärte Dierk Bußmann, stellvertretender Vorsitzender des VfB. Das bunte Rahmenprogramm der Veranstaltung lockte die rund 500 Besucher bereits um 14 Uhr an den Ort des Geschehens. Die G-Jugend, fünf- bis sechsjährige Sportskanonen des VfB, begeisterten nicht nur ihre stolzen Eltern, sondern auch das restliche Publikum. Außerdem gab es einen echten Fußball-Talk mit Raphael Wiesweg, Betreiber des Internetportals „aufmplatz“. Der Journalist interviewte die beiden Trainer der Traditionsmannschaften sowie die Ex-Profi-Fußballer Hannes Bongartz und Sven Knetsch.

 

Spannend wurde es beim Schieß-Wettbewerb, bei dem die Brezelbrüder gegen die Kirchhellener Schützen antraten. Von der Mittellinie aus sollte das Tor mit einem Schuss getroffen werden. Letztendlich entschieden die Schützen das Spiel für sich und sicherten sich ein Fünf-Liter-Fass Bier. Als besonderes Highlight für die kleinen Besucher stellte sich das Torwandschießen heraus. Besucher Hermann Reinbold schaute sich das Geschehen vom Spielfeldrand aus an: „Die Jungs vom VfB brauchen einen Kunstrasen, damit sie weicher fallen“, scherzte der Alemania-Aachen-Fan. „Es ist eine wirklich tolle Sache und schön, dass das Wetter so mitspielt“, freute er sich.